1. Wertigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen - Freundschaften?!

    Hallo zusammen,

    in einem anderen Thread wurde "unterstellt", Mann sei nur in einer freundschaftlichen Beziehung (Friendzone) weil langfristig Hoffnung auf mehr besteht - lassen wir das einmal so dahingestellt, daraus ergibt sich eine spannende Frage:
    An euch ganzen Singles da draussen: Habt ihr eigentlich auch noch normale Freundschaften oder muss immer alles auf Sex & Beziehung raus laufen?
    Und wenn es noch Freundschaften gibt, sind die dann nur solange aktuell wie euch das Gegenüber einen Mehrwert bringt oder beruht das Konzept Freundschaft auf Gegenseitigkeit?
    In meinem Umfeld hat das Wort "Freund" einen ziemlich hohen Stellenwert und man muss es sich verdienen. Das damit verbundene Vertrauen ist auf dem Level einer Partnerschaft, da man sich vieles anvertraut und die täglichen Problemchen besprechen kann etc.
    Im o.g. Fall habe ich mir die Sorgen einer Freundin angehört - Männerprobleme - weil es einfach dazu gehört und ich als Mann eigentlich nur lernen kann, was die Frauenwelt sich denn erhofft und verspricht. Im Gegenzug würde sie sich auch meine Geschichten anhören und mir einen Rat mit auf den Weg geben wenn ich in der Situation bin. Für mich völlig normal. Wie seht ihr das? Sollte es bei echten Freundschaften Tabus (Gesprächsthemen) geben?

    Beim Lesen des anderen Beitrags tat mir der Verfasser der Antwort einen Moment lang leid, weil ich annehmen muss, dass sämtliche Beziehungen immer nur mit egoistischen Zielen geführt werden. Wirklich?! Ist die Empathie tot???

    Ich glaube, wenn Menschen schon ein Problem damit haben eine platonische Freundschaft zu pflegen oder zu verstehen, dann sollten sie sich von dem Gedanken einer Partnerschaft komplett verabschieden.

    Bin sehr gespannt was das Forum dazu sagt!
     
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  3. Lieber FS,

    Ich habe seit 33 Jahren eine platonische Freundschaft zu einem Mann und seit 4 Jahren zu einem männlichen Arbeitskollegen.
    Diese Freundschaften führe ich genauso, wie zu meinen Freundinnen!
    Man versteht sich menschlich und ist gegenseitig auch füreinander da.
    Gerade bei dem Thema Beziehungen, führen wir gute und interessante Gespräche.
    Denn : so denkt Frau und so denkt Mann...Ist eine gute Erweiterung des Blickwinkels.
    Von Aussen glauben viele, dass da doch irgendwann mehr sein muss, war aber nie!

    Es ist wohl typabhängig. Ich hatte schon als kleines Mädchen, Freundschaften zu beiden Geschlechtern und mir darüber nie Gedanken gemacht.
    Mit Ausnahme natürlich derer, bei denen es nicht um Freundschaft, sondern um mehr ging.
    Das spürte ich aber von meiner Seite sofort.

    Nur es gibt viele, die nicht so ticken! Und ich war schon öfter erstaunt, wenn jemand erst freundschaftlich nett war und dann mehr wollte, während ich das nicht gechecked habe.
     
  4. Mein Leben wäre um vieles ärmer ohne meine Freunde. Die sind männlich und weiblich. Mit vielen bin ich gut bekannt, mit wenigen sehr eng befreundet, zum Teil schon seit über 30 Jahren. Die Verbindungen sind sehr stabil , auch wenn mal dunklere Wolken aufziehen, was auch in einer guten Freundschaft vorkommt.
    Und, ich pflege Freundschaften weil mir die Menschen am Herzen liegen und nicht weil ich mir einen Vorteil davon erhoffe. Das fände ich furchtbar. Und bei meinen männlichen Freunden ist die Erotik aussen vor.
    Es ist ein Geben und Nehmen. Partner gehen , Freunde bleiben ( in der Regel)
    Ich denke hier im Forum geht es eben viel um Beziehung, Liebe, Trennung und so kann leicht der Eindruck entstehen, dass nichts anderes im Leben mehr Platz hat.
     
  5. Lieber FS,
    Freundschaften und Bekanntschaften haben für für mich nichts mit Sex zu tun. Letzterer findet für mich nur in einer Paarbeziehung mit entsprechender auch im Alltag gelebter Nähe statt. Andernfalls kann ich sehr gut drauf verzichten.

    Freundschaft beruht bei mir auf Gegenseitigkeit und somit unterstützen Freunde sich untereinander. Ich erwarte von einem Partner dabei ebenfalls Unterstützung, indem er mich in unserer Beziehung entlastet oder seine Kompetenzen einbringt, um einem Freund zu helfen. Das war übrigens soch nie ein Problem in einer Partnerschaft, selbst bei meinem Exmann nicht, über den ich einiges Schlechte sagen kann, aber das nicht.
    Ich würde niemals eine Partnerschaft eingehen, bei welcher mein Partner sich nicht in den Freundeskreis integrieren kann und will.

    Jein. Es gibt Dinge, die berede ich nicht mit jedem Freud oder jeder Freundin.und auch nicht zu jedem Zeitpunkt. Als ich total in einen tollen Mann verliebt war und eine mich unglücklich machende Frenbeziehung hatte, lief bei meiner besten Freundin ein Scheidungskrieg allererster Güte.
    Darin habe ich sie sehr unterstützt und mir ihr gesammeltes Elend angehört. Wie es um meine Gefühlswelt stand, wie glücklich ich bin, wenn ich bei ihm bin, habe ich ihr nicht erzählt. Manchmal habe ich sogar ein Wochenende mit ihm abgesagt, weil mal wieder ein Brief von seinem Anwalt kam, für den ihre Anwältin gebrieft werden musste. Ihr Kopf war zu wirr, um das allein hinzubekommen.

    Wenn ich Gesprächsbedarf habe - egal zu welchem Thema, dann habe ich aber immer jemanden, an den ich mich wenden kann - intelligente, lebenserfahrene und gesettelte Menschen, deren Blick auf die Welt ich vertraue.
     
  6. Das sehe ich ganz genauso, gilt aber nur für qualitativ hochwertige Freundschaften, die mehr sind als gemeinsam zu Spasssveranstaltungen zu gehen. Wer abhänig vom Lebensalter über Jahrzehnte die gleichen Freundschaften pflegt, der kann auch Langzeitbeziehung (selbst wenn er lange Single war), weil darin alle sozialen Fähigkeiten gebraucht werden, die man in guten Freundschaften ebenso braucht.

    Ich habe schon den Eindruck, dass viele Menschen mittlerweile nicht mehr wissen, wie man Freundschaften dauerhaft pflegt, sodass sie Bestand haben. Und das sind genau diejenigen, die dann auch wechselhaftes Beziehungschaos haben.
    Insbesondere die Facebookseuche/Onlinemedien tragen hier armselige Früchte (liefert ständig neue Kontakte und bedeutungslose Likes) und das hat zumindest für mich zu Veränderungen im Freundeskreis geführt.
    Diejenigen, die immer dem neusten Trend hinterherrennen und so auch ihre Kontakte pflegen - möglichst viele Events, schnelllebig und kurzfristig veränderbar, mit der Folge entsprechender Unzuverlässigkeiten (kurzfristige Absagen), sind aus dem Fruendeskreis herausgefallen und nur noch flüchtige Bekannte, denen gegenüber ich keine sozialen Verpflichtungen habe. ich behandele sie exakt genauso, wie sie mich.

    Die Kommunikation haben diese Leute vom persönlichen Gespräch (Telefonat am Feierabend, wenn beide Ruhe dafür haben) auf "schiete mal eben hin" per whatsapp verlagert, wenn es ihnen grad ins Hirn schießt. Dann kommt der Spruch "da musst Du immer gucken, was ist" - nein, muss ich nicht, denn im Gegensatz zu diesen Leuten, bin ich im Job im Job und nicht überwiegend mit der Planung/Bespassung meines Privatlebens befasst.
    Eine lange vorher getroffene Verabredung hat für mich Bestand (außer ich bin grad verunfallt und im Krankenhaus).

    Man sieht in ihrem Leben exakt das, wass Du als These aufstellst: große Unbeständigkeit in sozialen Beziehungen, seien es nun Freundschaften oder Partnerschaften. Partnerschaft bekommt von ihnen keiner hin und übrigens leidet auch der Job bzw. ihr berufliches Renomee, wenn sie ein höheres Qualifikationsniveau/Verantwortung haben.
     
  7. 1. Ja es gibt Freundschaft zwischen Frauen und Männern, die auch ohne körperliche Komponente funktionieren.
    2. Eine Freundschaft kann nur existieren, wenn beide einen Nutzen daraus ziehen - Wohlbefinden, Freizeitgestaltung, was auch immer. Das als egoistisch zu bezeichen, ist maßlos übertrieben. Eine Freundschaft braucht eben eine Basis.
    Natürlich kann die Basis auch sein, sich die Sorgen des anderen anzuhören, warum auch nicht.
    3. Was ich im Umfeld sehe, sind zum Teil Männer, die keinen wirklich guten engen Freund haben. Die sind ausgelastet durch Frau und/ oder Familie, das reicht ihnen. Die sind bei einer Trennung schlecht aufgestellt und stürzen ins Bodenlose oder in die nächste Beziehung.
    Frauen pflegen Freundschaften besser.
    Männer und Frauen ohne enge Freunde sind mit aber zutiefst suspekt. Da hat irgendwas in der Sozialisation nicht ganz geklappt.
     
    • # 6
    • 30.05.2016
    • J.N.
    Also ich (weiblich) pflege einige Freundschaften, auch zu Männern, ohne Hoffnung auf oder Interesse an mehr. Eine gute, langfristige Freundschaft ist für mich auch mehr wert, als eine Beziehung, die eventuell nur ein bis zwei Jahre anhält. Bei längeren Beziehungen setzte ich die Beziehung von der "Wichtigkeit" her einer guten Freundschaft gleich.
    Und ich denke richtig gute, wichtige Freundschaften beruhen auf Gegenseitigkeit. So, wie du das beschreibst mit deiner Freundin, sehe ich das auch. Ist die Freundschaft auf diesem Level (das dauert und setzt vollstes Vertrauen voraus), kann man über ALLES reden. Wenige meiner Freunde sind auf diesem Level, aber sie sind für mich, wie Familie. Solche Freundschaften sind verdammt wertvoll und brauchen Zeit um aus einer Freundschaft unter vielen anderen zu eben diesen besonderen Freundschaft zu werden. Aber ich könnte mir nicht vorstellen, mit einen von diesen Freunden eine Beziehung einzugehen oder Sex zu haben.
    Etwas anders sehe ich das bei Freunden, mit denen ich nicht über alles reden kann/will. Normale Freunde, die man vielleicht nicht so lange kennt oder denen man sich nie so ganz nah gekommen ist. Das sind bei mir die Art von Freunden, die die meisten Freundschaften ausmacht. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mit dem männlichen Anteil davon NUR befreundet bin, weil sich mal mehr draus entwickeln könnte, aber bei denen könnte ich es mir vorstellen, dass es mal auf eine Beziehung rausläuft, aber bei richtig engen Freunden, die man vielleicht zum Teil sogar schon seit Schulzeiten kennt, nicht.
     
  8. Auf jeden Fall!
    Bei dem gesamten Beitrag erkenne ich kein Funke Liebe, die jedoch in einer Beziehung sich sehr distanziert von einer Freundschaft!
    Eine verdiente Freundschaft geht bei mir genauso wenig wie eine verdiente Beziehung, geht überhaupt nicht!
     
  9. Die "friendzone" ist ein von der PUA Gemeinde erfundener Begriff für einen Mann, der eigentlich mit einer Frau ins Bett will, während die Frau mit ihm befreundet sein will.
    Hier liegt also - auf Seiten des Mannes - keine echte Freundschaft vor, sondern ein unwilliges "nehm ich halt die Freundschaft erst mal und baggere weiter".
    Genau diese Männer jammern dann später rum, dass sie ausgenutzt wurden: weil sie getan haben, was man in Freundschaften tut, ohne Sex dafür zu bekommen.
    Mit ECHTER Freundschaft (auch zwischen den Geschlechtern) hat das nichts zu tun.
    Ich bin mit einem Mann sehr gut befreundet - aber von beiden Seiten ohne Hintergedanken. Da unterstütz und hilft man sich gerne (und spricht auch über delikate Themen aus den beiden Ehen!), weil keiner Freundschaft nur als Mittel zum Zweck benutzen will: da sist meiner Meinung nach der Unterschied.
    Freunde sind Freunde - und Partner ist Partner: und da gibt es keine Überschneidungen.
     
  10. Ich habe mehr männliche als weibliche Freunde und schätze diese sehr als Menschen, als Zuhörer und bin genauso für sie da.

    Tabuthemen gibt es da eigentlich überhaupt keine, ganz im Gegenteil. Meine Freundschaften sind sehr intensiv und nah und ich kann dort wirklich alles bereden, auch Dinge, die ich niemals im Rahmen einer Partnerschaft erzählen würde.

    Ich meine, ein Partner muss nicht alles und jedes Detail und jeden meiner Gedanken kennen, da dies teilweise auch verletzend sein kann.

    Über solche Sachen spreche ich dann eben mit Freunden.
     
    • # 10
    • 30.05.2016
    • void
    Wenn ich Dich richtig verstehe, richtet sich Deine Frage

    an Männer mit weiblichen Freunden, oder?

    Zum Thema Freundschaft allgemein:
    Ich hab Freundschaften immer so definiert, dass man gegenseitig gibt.

    Was Deine Freundschaft mit der Frau an geht, so denke ich, dass ihr das genauso macht, wie ich das auch gut finde. Man lernt die Sichtweise des anderen und gibt sich Unterstützung.

    Und es gibt schon Themen, die ich nicht mit einem Mann besprechen würde, und es gibt Dinge, die ich nicht mit Freunden generell bespreche, wenn Dritte wie Familie oder Partner einbezogen sind. Das schließt nicht aus, dass ich mich mal über meine Tante bei einem Freund aufrege, aber Partnerschaftsprobleme oder Familienangelegenheiten werden nicht mit Freunden diskutiert, höchstens mal was Allgemeines gefragt zum Thema.
     
  11. Lieber Trollo,
    ich vermute, ich bin die gemeinte "Autorin" des unsäglichen Beitrags in dem anderen Thread, kann das sein?
    Nun ja, Du hast selbst das Wort "Selbstgeißelung" gewählt und auch die Ausdrucksweise "ich darf mir das dann alles anhören".
    Ich habe sehr gute männliche und weibliche Freunde und wenn ich für sie da bin dann ist es weder Selbstgeißelung noch DARF ich mir das anhören, sondern das füreinander da sein ist in einer echten Freundschaft selbstverständlich. Darf aber auch nicht einseitig sein, aber auch nicht so weit gehen, dass die Freundschaft überstrapaziert wird. Wenn jemand x Mal immer wieder nach gleichem Muster vorgeht, die gleichen Fehler macht weil derjenige nicht einen Milimeter bereit ist, zu reflektieren und etwas zu ändern, sich aber dann immer und immer wieder über das gleiche Elend beschwert, dann bin ich irgendwann raus. Für immer wiederkehrendes Drama stehe ich nicht zur Verfügung. Denn es gibt Menschen in meiner Umgebung, die teilweise wirklich echte Probleme haben und dann wideme ich meine Zeit eben diesen echten Problemen statt irgendwelchen sich wiederholenden Kitsch-Geschichten, die sich abstellen lassen würden wenn die betreffende Person ein bisschen etwas aus ihren bereits gemachten Fehlern lernen würde. Es gibt wirklich schlimme Phasen im Leben aber ich denke, jeder von uns kann im Einzelfall unterscheiden, was gerade bei dem einen oder anderen tatsächlich vorliegt.
    Allerdings gebe ich auch zu, dass ich nicht mit jedem über alles rede, was mich betrifft. Es gibt Dinge, die mache ich mit mir selbst aus, obwohl ich natürlich anderen für das gleiche Thema gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehe. Mit meinen männlichen Freunden klamüsere ich nicht mein Liebesleben auseinander. Und auf dem "Level einer Partnerschaft" bewege ich mich da nicht. Es ist ja keine. Aber wir sind auch in einem Alter, in dem wir alle unsere Erfahrungen gemacht und etwas daraus gelernt haben. Des Weiteren sind meine männlichen Freunde alle liiert, schon alleine deshalb halte ich mich zurück mit der Treffen-Frequenz. Auch rede ich nicht mit jeder meiner Freundinnen über jedes Thema (jetzt aus meiner Perspektive gesprochen). Einfach weil ich lösungsorientiert bin und sonst von mir selbst genervt bin wenn ich nicht zu Potte komme.
    Wie gesagt, für meine wirklichen Freunde - und das sind wenige - bin ich immer zu jeder Tages- und Nachtzeit da. Aber ich habe auch ernstzunehmende Freunde und keine Drama-Queens.
     
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  12. Bei ALLEM, was ein Mensch tut (oder auch nicht tut) hat er (bewusst oder unbewusst) eine Intention. Er macht es GERADE, weil er sich einen Vorteil aus seinem Handeln verspricht und sei es nur, um sich "wohl fühlen" zu können. Das ist nichts ehrenrühriges sondern ein gesunder Schuss Hedonismus, den uns die Natur mitgegeben hat um Kraft zum Überleben zu schöpfen.
    Selbst eine Mutter Theresa wird aus ihrer Barmherzigkeit und Empathie einen Gewinn für sich selber ziehen, und wenn es nur das gute Gefühl ist anderen helfen zu können, um von Gott dafür belohnt zu werden.

    Da das die Geschlechter verbindende Band der Erotik (ungeachtet aller vollmundigen Beteuerungen) ebenso naturgegeben existiert, bin ich was die platonische "Freundschaft" zwischen Mann und Frau angeht, extrem skeptisch - auch wenn es diese (meines Erachtens) nur sehr, sehr selten geben mag.

    Mein Maßstab für eine platonische Freundschaft wäre die Situation einer Nacht in einer Berghütte, in der man nach ausreichendem Genuss enthemmenden Alkohols unbekleidet nebeneinander in einem Bett liegt (die Fee sagt: "Niemand wird es erfahren und es wird auch keine Komplikationen geben") und es entstehen keinerlei Begehrlichkeiten.
    Und wer jetzt sagt "bei mir ist das so", kann er dann auch für den anderen die Hand dafür in das Feuer legen? Platonisch muss auf beiden(!) Seiten funktionieren!

    Ich bin mir sicher, dass sich da einige selbst belügen und / oder den Freund / Freundin falsch einschätzen.
     
  13. Zumindest nicht mit Frauen mit denen ich keinen Sex habe. Sorry aber dafür ist mir meine Zeit zu schade und abgesehen von Sex und Beziehung sind die meisten Frauen auch total langweilig. Sie mögen vielleicht für ihr Geschlecht interessant sein aber für mich sind sie es nicht. Freundschaften pflege ich eigentlich nur mit Männern. Die ticken so wie ich und die haben auch die gleichen Interessen wie ich.
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  14. Selbstverständlich. Mehrere. Zum Teil seit Jahrzehnten, sie überdauerten etliche Partnerschaften und bringen wertvolle Rückmeldungen. Ich bedaure Männer wie Frauen, denen das fehlt. Ich will gar nicht mal sagen, dass ich sie nicht als Frau attraktiv finde, aber warum sollte immer Sex das Ziel sein?
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  15. Da werden jetzt ein paar Sachen vermischt.
    Erstens: wenn ein Mann nur Freundschaft pflegt um dann die Frau ev ins Bett zu bekommen...ist es keine echte Freundschaft.
    Das merkt man spätestens dann, wenn es eine Partnerschaft in dessen Leben gibt und die besagte Freundin plötzlich abgeschrieben ist.
    Die Enttäuschung auf beiden Seiten ist wahrscheinlich. Die des Mannes, das er nie bei ihr landen kann, die der Frau, dass sie offenbar als Mensch ohne sexuelle Komponente doch nicht so toll ist
    Und ansonsten:
    Freundschaften fallen nicht vom Himmel, man muss sie pflegen.
    Enge Freundschaften, vor allem zu Männern finde ich allerdings problematisch.
    Das Leben hat mir gezeigt: zu viel Nähe ist da gleich verfänglich.
     
  16. Diese Haltung finde ich unsinnig. Wer hat schon die Deutungshoheit darüber was im Leben "normal" ist? Was mich betrifft, ich führe ganz bewusst keine Freundschaften, schon seit meiner Jugendzeit nicht mehr und das ist schon einige Jährchen her, dafür aber erfüllte Beziehungen. Das sollte nun doch jeder selbst entscheiden wie er mit sozialen Kontakten umgeht.
     

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