1. Wie geht man mit Illoyalität in Beziehung und Familie um?

    Schon passiert. Es wird nicht besser.
    Mein Mann und ich sind seit langem verheiratet.
    Bei ihm ist es so: alle Anderen sind immer schuld. Bei Unstimmigkeiten in der Ehe oder in der Familie steht er immer auf der Gegenseite.
    Null Kritikfähigkeit und die Einsicht daß er nicht immer alles richtig macht.

    Jetzt wurde nach dem Tod eines Verwandten die Firma neu aufgeteilt.
    Mein Mann wollte Prokura haben. Mein Bruder sagte, mein Mann gehört nicht zur Erbengemeinschaft. Und auch in der Firma hat er sich genau so wie in der Familie gezeigt.
    Er wird seinen Job behalten, erst mal. Aber wenn die Illoylitäten weitergehen, war es das.

    Wie geht ihr mit einem solchen Verhalten um ?

    Berenike
     
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  3. Hallo Berenike!
    Was erwartest du an Tips oder Ratschläge? Ein so rechthaberisch von sich selbst überzeugter Mann wird sich nicht ändern! Warum denn auch? Lief doch bisher alles bestens für ihn.Ich glaube erst wenn er seinen Job auf Grund seines Verhaltens verlieren sollte könnte dies evtl.!! ein Umdenken bewirken.
    Man kann keinen Menschen ändern,man kann sich nur selbst ändern. Entweder du akzeptierst weiterhin sein Wesen ( denn so hast du ihn schließlich kennengelernt),oder es wird über kurz oder lang zur Trennung kommen. Zumindest sehe ich keine andere Lösung!
     
    • # 2
    • 16.02.2020
    • void
    Was genau jetzt Dein Mann in der Firma "verbrochen" hat und warum Du das hier schreibst, statt konkrete Beispiele für seine Illoyalität zu nennen, weiß ich ja nicht. Ich habe das Gefühl, es reicht Dir einfach dahingehend, dass Dein Mann nie zu Dir steht, wenn ihr Eheprobleme habt.
    Unstimmigkeiten in der Ehe - ich finde, die gehören nicht woanders besprochen als zwischen euch beiden. Also andere Bekannte zu fragen, wer im Unrecht ist, wenn ihr einen Disput habt, finde ich sehr falsch.
    Aber in der Familie, also wenn Du ein Problem mit irgendeinem Familienmitglied hast und Dein Mann gleich auf dessen Seite ist, ohne dass es im Recht wäre, dann verstehe ich Deinen Frust.

    Wie geht man mit illoyalen Menschen um ... Da gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder, man redet immer wieder und wieder mit demjenigen darüber und hat Geduld oder man trennt sich. Dieses Spiel, Beweise sammeln zu wollen, also bei Konflikten Dritte mit reinzuziehen, um dem Mann beweisen zu wollen, dass er im Unrecht ist und Du im Recht, damit er es endlich einsieht, wie illoyal er ist, finde ich anstrengend und unpassend. Funktioniert auch nicht, denke ich.

    Ich nehme mal an, wenn Du vorschlagen würdest, einen dritten Professionellen wie einen Eheberater zu Rate zu ziehen, wird Dein Mann das nicht wollen, wenn er meint, er mache immer alles richtig. Aber vielleicht kannst Du mal allein hingehen und Dir Tipps holen, wie Du "drüberweg" sehen lernen kannst und nicht eure Konflikte weiterhin so austrägst, dass Du Loyalität von Deinem Mann brauchst. Ich meine, dass Du nicht mehr um Dein Recht kämpfst und Bestätigung von anderen brauchst, dass Dein Mann im Unrecht ist.
    Das nützt Dir allerdings auch nix, wenn Dein Mann was einsehen soll, damit ihr weiter funktionieren könnt.
    Vielleicht seid ihr beide Dauerkämpfer und ständig in Verteidigungshaltung gegen den anderen. Das könnte ein Berater Dir aufzeigen, wo Du dann herausfordernd bist. Aber wenn Dein Mann immer und überall illoyal ist (z.B. auch in der Firma), dann ist das wohl sein persönliches Problemthema, mit dem er bislang gut durchkam, weil alle das hinnahmen.
     
  4. Liebe FS,
    Klartext mit ihm reden: ihm sagen, dass er sich illoyal gegenüber Familie und Firma verhält und darum kein Prokura bekommen hat, sondern im Gegenteil mit seinem Job spielt.
    Dein Bruder hat Recht: Dein Mann gehört nicht zur Erbengemeinschaft. Vielleicht solltest Du das deinem mann gegenüber eindeutig vertreten, dasss ihm aus Deinem Erbanteil keine Rechte in der Firma erwachsen.

    Kann es sein, dass er ein Problem damit hat, dass Du in der Firma/als Erbin besser dastehst als er und dass er den Machtkampf aus eurer Ehe in der Firma ausspielt?
    Mach Dir mal Gedanken: wie gut ist er in seinem Job. Kann er am Arbeitsmarkt bestehen, d.h. in einem anderen Unternehmen eine gleichwertige Position einnehmen oder hat er den Job nur, weil er Dein Ehemann ist?

    Du kannst dem ganzen Ärger um ihn ein Ende bereiten, wenn Du konstruktiv daran mitarbeitest, ihn (Störfaktor) aus der Firma zu entfernen. Dann musst Du aber zukünftig zuhause die Klappe darüber halten, was in der Firma läuft.
    Damit hast Du einen ganze Menge Ärger in Deiner Ehe weniger, bzw. könnt ihr euch eurem wahren Problem annähern, wenn es nicht immer wieder durch den Schauplatz Firma überlagert wird.
     
  5. Was hält dich dann bei so einem Mann? So jemand wird sich nie ändern. Niemals würde ich mir das in einer Beziehung sowas antun. Dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade.
     
  6. Ich brauche z. B. keine Einsicht oder Nachgiebigkeit, denn ich bin der Meinung, alles was ich mache, ist für mich und mein Wohlsein richtig. Was für mich richtig ist, ist für den anderne meistens falsch, aber so ist das Leben meist. Alles andere heißt, nachzugeben und auf seine eigenen Nachteile zu bestehen.

    Dein Mann hat ein Problem, das hat eine Ursache. Schon mal versucht, zu erforschen, warum es so ist?
    Andere sind schuld, dir fällt nichts besseres ein, ihm die Schuld zu geben. Er braucht einen geduldigen Menschen, der mit ihm sein Problem erforscht.
    Warum soll er überhaupt kritikfähig sein? Was hat er davon?
    Was macht er nicht "richtig"?

    Warum sagt dein Bruder, dass er nicht zum Erbe gehört? Das legt doch das Testament fest! Ich sehe hier nur Willkür von allen Seiten, anstatt mit gutem Beispiel voran zu gehen oder eben auch mal nachzugeben.

    Ihr stellt Forderungen, wie ganz selbstverständlich. Dagegen sträubt sich jemand mit gesundem Eigenwillen eben. Nicht alle Menschen lassen mundtot alles mit sich machen. Er ist eben ein "starker" Geist, der nicht nachgibt.

    Das ist noch lange kein Recht, ihm vom Erbe zu entlasten.

    Du sprichst in Rätseln. Kannst du mal genauer werden?

    Zudem würde ich Beruf und Partnerschaft nicht vermischen. Du bringst hier offenbar persönliche Illoyalitätsprobleme in die Firma, weil es bei euch im Bett nicht läuft.

    Geht es nun um eure Beziehung, oder um die Firma? Das haben Fachmänner zu regeln und nicht mehr wir.

    Wir können dir hier nur die alte Leier erzählen, die wir jedem erzählen: Man kann und soll Menschen nicht verändern. Damit ist keinem geholfen. Man kann nur sich selber verändern und eben - nachgeben!
     
  7. Wen genau hältst du denn für illoyal ?
    Deinen Mann für sein Verhalten?
    Deinen Bruder, weil er einen Angeheirateten, dessen Leistungen er offensichtlich wenig schätzt, nicht als Prokuristen der Familienfirma einsetzen möchte?
    Bitte führe das genauer aus. Wobei zur Firma sowieso wenig konkret gesagt werden kann. Man kennt ja die Situation und auch die Rolle deines Bruders nicht.
    Und dein Mann ? Typisches Verhalten von Männern, die gemeint haben, ihre Karriere würde spielend leicht sein, wenn sie nur die Tochter vom Chef heiraten .....
     
  8. Das Problem ist doch nicht neu, oder? Du wirst ihn doch so kennengelernt haben. Eure Ehe wird von Beginn an von diesem Verhalten geprägt sein. Denn schließlich handelt es sich um einen Charakterzug deines Mannes gepaart mit erlernten Verhaltensstrukturen. Die ändern sich ja nicht im Laufe des Lebens einfach so. Und wenn, dann nur zum Positiven, weil man zum Beispiel mit professioneller Hilfe daran arbeitet. Aber das scheint hier nicht der Fall zu sein.

    Deshalb gilt: Take it or leave it. Entweder nimmst du sein Verhalten so hin, wie du das immer getan hast und lässt ihn die Konsequenzen selber tragen (bis hin zum Jobverlust) oder du zeigst Grenzen auf und sagst ihm, dass du dich trennst, falls er nicht an seinem Verhalten arbeitet. Versuch nicht, ihn zu ändern. Das wird dir nicht gelingen.
     
  9. Du weißt wohl nicht, wie erben von Familienunternehmen geht. Ich sehe garkeine Willkür sondern strikte Umsetzung des Testaments und darüber hinaus Schutz des Familienunternehmens vor jemanden mit unzureichendem Charakter.
    Offensichtlich besitzen die FS und ihr Bruder Anteile der Firma. Nun ist ein Familienmitglied verstorben und die FS und ihr Bruder haben weitere Unternehmensanteile erhalten.
    Der Mann der FS unterlag dem Irrtum, dass er im Zuge des Erbfalls eine wichtigere Position beanspruchen kann (Prokurist). Dem hat der Bruder eine Absage erteilt und klargestellt, dass der Mann der FS nichts zu erwarten hat - mit Sicherheit, weil es durch das Testament abgedeckt ist.
    Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass im Testament auch angeheiratete Verwandte mit Firmenanteilen bedacht werden und das Unternehmen zersplittert wird.

    Streithammel wie der Ehemann der FS können aus Sturkeit (Macht in Kombination mit Dummheit) Unternehmen ruinieren. Also gibt man solchen Menschen die Machtmittel nicht in die Hand um deslieben Friedens willes, denn daran hängt nicht nur das Vermögen der Familie der FS sondern auch die wirtschaftliche Existenz der Mitarbeiter und ihrer Familien. Nachgeben aus Konfliktscheu ist da definitiv die falsche Strategie.

    Nein, die FS und ihr Bruder stellen garkeine Forderungen. Der Bruder stellt etwas klar. Der Mann der FS stellt Forderungen nach einer einflussreicheren Position, für die er wegen Illoyalitaet nicht geeignet ist.
    Er ist kein starker Geist, sondern genau das Gegenteil, ein schwacher Charakter, der die Realitäten verkennt.

    Mit der Vermischung von Beruf und Partnerschaft hast Du absolut Recht. Wenn der Mann der FS den Unternehmenserfolg durch sein Verhalten beschädigt, dann sollte man ihm nicht nur weiteren Einfluss verwehren, sondern seinen Einfluss massiv beschneiden - bis hin zum Rauswurf aus der Firma.

    Dann kann er sich überlegen, ob er als Ehemann weiterhin still am Unternehmenserfolg partizipiert oder versucht, sich per Scheidung, einen Brocken vom Kuchen zu schnappen.

    Das Problem wird nicht neu sein, aber der Todesfall kann zu einer Machtverschiebung geführt haben, sodass das lange schwelende Problem nun zur Lösung ansteht.
     
  10. Den kann niemand ändern und der wird sich meiner Einschätzung nach auch nicht ändern. Niemand hat ihm Grenzen in seinem Dasein als typischer Querulant aufgezeigt, er konnte seine Rolle anscheinend jahrzehntelang ausüben.
    Der Mann ist m E fast schon krankhaft in Opposition zu anderen und hat zu allem eine zumeist gegenteilig Meinung. Er hat die besten Ansichten und Lösungen, weshalb soll er dann zur Kenntnis nehmen und akzeptieren, dass er nicht immer recht hat. Er ist für alles der Beste, so auch natürlich für den wichtigen Posten des Prokuristen.
    Er muss anscheinend doch noch verborgene Talente oder gut versteckte, positive Eigenschaften haben, weil man sich jahrzehntelang das Leben mit so einem Menschen teilt.
     
  11. Sein illoyales Verhalten ist im Privatleben , Familie, Ehe, Freudeskreis, Firma präsent.
    Es stört mich, daß er mir in den Rücken fällt und nie zu mir steht.
    Er hält nicht zu mir. Sondern steht immer auf der Gegenseite.
    Andere haben immer recht. Er sagte mal, daß er sich mir unterlegen fühlt. Das wird es sein.
    Anfangs war er schon so, das hat sich nie geändert. Ich hatte damals noch nichts direkt mit der Firma zu tun. Sondern eine Vollzeitjob woanders.

    Er flirtet mit Frauen in meiner Gegenwart. Und wenn wir ausgehen,zeigt er mir jene Frauen, die seiner Meinung nach hübsch sind und ihm gefallen. Das sind meist junge Mädchen oder Frauen, viel jünger als er.

    Und wenn er in der Firma eine Prokura hätte, würde er da seine Macht voll ausspielen. Nein, indiskutabel. Firmenanteile haben nur die Blutsverwandten. Nicht die Angeheirateteten laut Testament. Das ist eine Verfügung von Opa.
     
  12. Ferdinand, ich kenne etliche Beziehungen wo man auf Teufel komm raus zusammen bleibt wo der ( das Wort Partner will ich da nicht nutzen) ein wahrer Kotzbrocken ist.

    Ich glaube bei solchen Rechthabern wie im Starterthread hilft auch keine Therapie. Wie soll man einen Menschen therapieren der von sich überzeugt ist immer im Recht zu sein?
    Das gleiche gilt für Alkohol Abhängigen. Eine sinnvolle Therapie setzt das Wollen dazu voraus.
     
  13. Hier wäre die andere Seite doch sehr interessant, Loyalität und „Recht haben“ sind ja doch zwei verschiedene Dinge. Einerseits hält deine Familie deinen Mann an der kurzen Leine, andererseits soll er aber Verantwortung übernehmen, aber schön blind loyal gegenüber der Familie.

    Aus keinem Satz kann ich aber herauslesen, dass das Verhalten deines Mannes objektiv falsch ist, du fühlst dich nur nicht unterstützt, vielleicht würde es da helfen, wenn du auch seinen Blickwinkel einmal einnimmst, du scheinst doch sehr eng mit deiner Familie verbunden zu sein.
     
  14. Kleiner Nachtrag:

    Das Argument mit der Erbengemeinschaft is eigentlich auch etwas sinnentleert. Prokura ist ja gerade Verfügungsmacht außerhalb von zB der Eigentümerposition, also gerade kein logischer Gegensatz.

    Hier wäre auch interessant wie qualifiziert der Mann ist und ob er auch lange in der Firma arbeitet. Dass er irgendwann zumindest Prokura will ist jetzt je nach den Umständen auch nicht gleich ganz unverständlich.
    Dass der Mann trotz Heirat nicht zur Familie gehört zeichnet sich jedenfalls schon etwas ab, was auch nicht ganz normal ist.
     
  15. Ich bin nicht sehr eng mit meiner Familie.

    Wir haben meinen Mann nicht an der kurzen Leine gehalten.
    Er hat sich durch sein Verhalten selbst ins aus geschossen.

    Ein Mann, der mir in den Rücken fällt und nicht zu mir steht geht gar nicht. Dann bin ich besser Single.
    Ich weiß nicht wie es bei euch ist. Wenn ihr toll findet, daß ihr immer alleine dasteht, der Mann fremdflirtet. Dann seid Ihr auch in eueren Ehen oder Beziehungen tolerant ? Der Partner darf Euch in den Rücken fallen, nicht zu Euch stehen ?
    Bei mir mir nie mehr.

    Bei ihm haben die Anderen immer recht. Sind aber immer schuld, wenn es um ihn geht. Keine Kritikfähigkeit , Reue o.ä.
     
  16. Alles ziemlich wirr. Worin zeigt sich die Illoyalität? Wie sind die Verhältnisse um die Firma. Wem gehören Anteile? Dir?

    Zweiter Teil des Problems. Natürlich eigentlich nicht akzeptabel. Ich würde beide Probleme voneinander losgelöst betrachten. Die Firma führt der, der es kann und Du kümmerst Dich um Deine Beziehung.
     
  17. Definiere das mal bitte etwas genauer.
    In einer Diskussion um Dinge, die klar belegbar sind, kann man durchaus auch in Gegenwart von Fremden eine Aussage der eigenen Frau richtig stellen - bspw. wenn es um Steuerrecht geht. Macht man das ruhig und ohne "Bösartigkeit" ist es für mich ok.
    Hat der andere recht, dann ist das eben so. Dann ist die Sachfrage entscheidend. Allerdings würde ich kein "Wie blöd bist du denn ?" gegenüber meiner V dulden.
    Dass dein Opa sich etwas gedacht hat, als er sein Testament abgefasst hat, siehst du jetzt. Nach deiner Schilderung geht es deinem Mann nur darum, sich auf deine Kosten zu profilieren. Und damit hat er sich für eine Führungsposition selbst disqualifiziert. Da hat dein Bruder vollkommen recht.
     
  18. Nein liebe FS,

    es würden nicht alle hier so ein Verhalten dulden und mitmachen.
    Sonst wären wohl keine Geschiedenen unter uns.

    Und wer es einmal "hinter sich " gebracht hat.
    Scheidung, alleine sein etc, der nimmt dann selten noch einmal jemanden,
    der schon am Anfang so ist.
    Wie man auch nicht jedes verheiratete Paar beneidet, sondern nur die die eine gute Beziehung haben.

    Nur was wünschst Du Dir?
    Das wir dir den Rücken stärken und Dir Recht geben...ne der ist fies und Du liegst richtig mit: lieber geschieden sein.
    Oder Tipps wie man ihn ändern kann?
    Letzteres passiert selten, meist eher wenn Du dein Verhalten änderst.
    Wobei das oft ein Zeichen ist, dass Du durch bist mit ihm und er sich trennt.
    Denn um zb zu sagen: oh ja die ist hübsch, die wird sich auch über Komplimente vom Opa freuen...gehört meist: es=er ist Dir völlig egal
     
  19. Und was fragst du ein noch hier nach statt einfach zu gehen?
    Er ist so und kann es sich erlauben weil du es mitmachst!
    Wenn du unglücklich bist, probiert hast es zu regeln und nichts zurück kommt, dann Triff Entscheidungen statt zu jammern und fertig.
    Den Mutigen gehört die Welt!
     
  20. Wie ich mit Illoyalität umgehe? Ganz einfach, ich entferne solche Menschen aus meinem Leben. Was will ich mit jemandem, dem ich nicht vertrauen kann, der nicht zu mir hält und mir in den Rücken fällt?

    Also dein Problem ist also, dass deine Familie ihn nicht als Prokuristen will, du das auch nachvollziehen kannst und ebenso siehst, er aber von dir Unterstützung erwartet?

    Nun ich hätte mich längst von ihm getrennt.

    Aber du sitzt nun etwas zwischen den Stühlen, weil du ihm das nicht vor den Kopf knallen willst, dass du ihn auch dafür ungeeignet findest?

    Dann bleib halt diplomatisch und schieb es auf den Opa. Er hat testamentarisch geregelt, wie mit der Firma verfahren wird. Und dort ist eben keine Prokura für deinen Mann vorgesehen.

    Die Firma soll in der Hand der Familie bleiben und somit auch die Verantwortung. Da kann nicht ein Außenstehender als Prokurist nach außen Handlungsfreiheit haben. Du kannst deinem Mann ja sagen, dass du seinen Wunsch verstehen kannst, Opas letzter Wille aber auch für dich als auch die restliche Familie vorgeht. Mehr würde ich dazu nicht diskutieren. Lerne NEIN zu sagen!
     
  21. ...Hat dein Opa noch deinen Mann gekannt? Wenn,ja hat er eine sehr weise Entscheidung getroffen.
    ....Liest sich so,als ob du dich im Absprung aus der Ehe befindest. Du hättest dazu mein vollstes Verständnis.
    Ach,der Arme! *Ironie wieder aus* Und seine "Unterlegenheit" gibt ihm das Recht dich zu demütigen, in dem er dir von anderen anwesenden Frauen vorschwärmt und evtl. noch viel weiter geht ?
    Ich würde mich zumindest schon mal anwaltlich beraten lassen,damit der saubere Herr bei einer Trennung nicht noch groß abkassieren kann durch Zugewinn.
     
  22. Diesen Satz wiederholst du unverändert in all deinen 3 Aussagen zur Situation. Details zu den Hintergründen, warum sich dein Mann so oder anders verhält, nennst du nicht. Nur: er ist illoyal, basta!

    Da gibt es nur eines: trenne dich von ihm, damit du ihn (und er dich!) von der Backe hast. Was sollten wir im Forum dir sonst raten? Du hast dein festes Bild von ihm - also handle!
     
  23. Was genau ist deine Frage? -
    Opa scheint ja alles richtig gemacht zu haben, so wie du über deinen Mann schreibst.
    Klingt wie aus dem Handbuch des Narzissten. Fremdflirten, Abwerten, keine Kritikfähigkeit usw.
    Du klingst aber dermaßen angep..., dass ich mich frage, was genau willst du von uns? Wilst du dich einfach auskotzen, Bestätigung haben?
    War dein Mann schon immer so und du hast es toleriert, in der Hoffnung, es wird besser? Oder nicht so genau hingeschaut?
    Du klingst sehr wütend.
    Mir fehen aber schon etwas sachlichere Beschreibungen, was los ist.
    Und so wie du ihn beschreibst, ist es ja wohl richtig, wen er keine Prokura bekommt.
     
  24. Ich verstehe nicht, was Deine Frage ist.

    Einen Illoyalen Menschen will ich nicht in meinem Leben. Der muss gehen. Da geht es wieder um Grenzen. Was ist Deine Grenze? Illoyales Verhalten, Fremdflirten, Abwertung durch Fremdflirten ? Sage Du mir, was Deine Grenze ist.

    Die Grenze eines Bekannten liegt beim Schreien. Er kann es nicht ertragen, wenn laut geschrieen wird. Für ihn ist und war Schreien ein Trennungsgrund. Inzwischen ist er 19 Jahre mit einem nicht-schreienden Partner in Beziehung.

    Manchmal müssen wir aus äußeren Zwängen heraus in Kontakt mit einem illoyalen Menschen bleiben.
    Da könntest Du für Dich - vielleicht auch mit Fachleuten - darauf schauen, ob Du mit ihm in Kontakt bleiben musst.

    Bei der Ehe geht es nicht nur um Gefühl, sondern sie ist auch eine Wirtschaftsgemeinschaft. Jetzt schreien die Romantiker unter den Foristen auf, ist aber so.
    Es kann aus irgendwelchen (wirtschaftlichen) Gründen sein, dass Du besser verheiratet bleibst, Dich erst später scheiden lässt o.ä. Lass Dich beraten.

    Auch diese Paare gibt es, die eigentlich schon längst getrennt wohnen, in verschiedenen Städten arbeiten, neue Partner haben, aber noch auf dem Papier verheiratet sind.
     

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