1. Womit kämpfen introvertierte Männer am meisten?

    Hey Leute,

    hatte eine Diskussion mit einem Freund vor einigen Tagen. Da ging es um Männer die eher introvertiert sind und womit sie am meisten zu kämpfen haben, wenn es darum geht ihren Traumpartnerin zu finden.
    Bin neugierig geworden und will jetzt eure Meinung dazu.

    1. Als ein introvertierter Mann, was sind die 2 größten Herrausforderungen womit man zu kämpfen hat

    2. Und bezüglich Traumpartnerin finden, was wünscht man sich mehr als alles andere?

    Ich weiß eure antworten und Meinungen zu schätzen und bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.
     
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  3. Kann ich da für meinen Freund antworten? ^^

    1) von Männern wird immernoch das erste Ansprechen, die Initiative erwartet und oft sollen sie dann auch beim Date der Unterhalter sein und sich von der besten Seite präsentieren. Ist für alle Introvertierten schwer, die ich kenne.
    2) für meinen Freund: ich glaube, er hat sich gewünscht, in der Beziehung wirklich er selbst sein zu können; eben nicht ständig reden zu müssen, bei Diskussionen sich auch zurückziehen zu dürfen um nachzudenken; dass es okay ist, wenn er Zeit für sich braucht und mal einfach Ruhe ist and Wochenende und nicht immer Action. Er hatte vor mir eine Beziehung mit einer introvertierten Frau, die aber von ihm immer alle Planung, Unterhaltung usw erwartet hat und nicht den Mund ausgemacht hat, wenn ihr was nicht gepasst hat. Ich bin auch Intro, aber ich hab gelernt zu kommunizieren und bin selbst gern mal allein und daddel vor mich hin und lass ihn dann auch in Ruhe.

    w, 36
     
  4. Also, ich vermute stark, der Fragestellung liegt ein falsches Verständnis von "introvertiert" zu Grunde. Ein introvertierter Mensch regeneriert sich psychisch, wenn er allein ist. Ein extrovertierter Mensch regeneriert sich psychisch, wenn er in Gesellschaft ist. Introvertiert hat folglich nichts mit unkommunikativ, Nicht-aus-sich-herausgehen etc. pp. zu tun. Introvertierte Menschen sind nicht zwingend schüchterne Menschen. Letzteren Fehlschluss vermute ich allerdings als Hintergrund der Frage.

    Ich selbst bin introvertiert, aber nicht schüchtern. Ich spreche häufig Frauen an und komme mit Fremden generell leicht ins Gespräch. Ich kann aber auch ein ganzes Wochenende schweigen. Das ruft eine Meeresstille des Gemüts bei mir herauf, die ich als ausgleichend empfinde. Danach habe ich wieder Energie.

    Bon Scott war extrovertiert. Er hat sogar seine Verwandtschaft in Indien angerufen, wenn er niemand anders zum Sprechen hatte.

    Zu 1. nach richtigem Verständnis:
    Das größte Problem für introvertierte Menschen in der Beziehung ist, wenn man keinen emotionalen Rückzugsraum hat; wenn man die Beziehung nicht immer wieder Mal unbeschadet auf Ruhemodus stellen kann.

    Zu 1. nach falschem Verständnis (Schüchternheit):
    Für diese Menschen ist es das größte Problem, nicht in dem Maße auf andere zugehen zu können, wie es wünschenswert wäre. Sie haben Probleme, Kontakte zu knüpfen.

    Zu 2. nach richtigem Verständnis:
    Die Partnerin sollte emotionale Rückzugsphasen nicht als Ablehnung ihrer Person oder der Beziehung missverstehen.

    Zu 2. nach falschen Verständnis:
    Dazu fällt mir nichts ein.
     
  5. PS: Wenn ich meine Regenerationsphase habe und sie sagt in die Meeresstille des Gemüts den Satz "Woran denkst Du?", dann könnte ich den Flammenwerfer herausholen. Das ist als ob eine Glasscheibe zerspringt.
     
  6. Ich denke, dass die allermeisten Menschen eine falsche Definition haben was diese beiden Begriffe betrifft! Ich z.b. bin schon mein ganzes Leben ein introvertierter Mensch, habe eine nach innen gewandte Haltung, während extrovertierte Menschen eine nach außen gewandte Haltung haben! Ich
    habe keinerlei Probleme auf Menschen zuzugehen, bin weder schüchtern noch sonst was! Auch habe ich keine Fragen an Außenstehende, die mich persönlich betreffen, ob das Fragen in Beziehungen sind, ob das Fragen in Freundschaften sind oder ob das Fragen für ein Profil sind etc. pp., ich habe immer für mich aus dem tiefen Bauchgefühl von innen heraus die richtigen Antworten parat.
     
  7. Hallo,

    ich denke auch wie #2, dass du Introversion anders interpretierst. Es ist keine problematische Eigenschaft. Es ist keine Hemmung.
    Introversion vs. Extroversion beschreibt Charakterliche Eigenschaften.
    Introvertierte Menschen sind eher ruhig, zurückhaltend, nachdenklicher, während extrovertierte Menschen eher als gesprächig, aktiv und abenteuerlustig beschrieben werden.
    Das muss nicht durchgängig sein, sondern das Eine kann ausgeprägter sein als das Andere.
    Zum ersten Punkt kann ich deshalb nur sagen, dass ein eher introvertierter Mensch nicht zwingend ein Problem haben muss, mit dem er zu kämpfen hätte. Soziale Kontakte knüpfen sie deshalb dennoch.
    Zum zweiten Punkt würde ich sagen, sie suchen sicherlich wie alle Anderen auch einen Partner, der die eigenen Eigenschaften gut ergänzt. Das kann ganz individuell sein, was sich die jeweiligen Personen als Traumpartner wünschen.

    LG
     
  8. Wenn die Frage darauf abzielt, dass du denkst, dass ein Mann der dir gefällt einfach nur zu schüchtern ist, um dich anzusprechen, kann ich dir folgendes dazu sagen:

    Mein Exmann war der so ziemlich unsicherste und schüchternste Mann, den ich jemals kennenlernte.

    Dennoch hat er es geschafft mich nach Dates zu fragen, irgendwann kam es auch zum ersten Kuss auf seine Initiative hin. Wer wirklich will, überwindet seine Schüchternheit.

    Ich denke die Angst vor der Zurückweisung ist der Hauptgrund für männliche Schüchternheit.

    Also denke ich, dass es hilfreicher ist, einem solchen Mann Sicherheit und Interesse zu vermitteln, ohne jedoch aus der weiblichen Rolle heraus zu fallen, um den männlichen Part zu übernehmen, indem man selbst nach den Dates fragt und den ersten Schritt macht.
    Einfach in genauso machen lassen wie jeden anderen Mann, es könnte halt nur länger dauern...
     
  9. Ich versteh oft diese Ergüsse nicht. Sitzt man alleine abends da und philosophiert? Hat die Freundin oder der Freund einen versetzt?

    Na klar kann passieren, aber als 17 Jähriger Bubi kann man schon mal draus lernen. Ach entschuldige Du sprichst von Männer und der Traumpartnerin? Na ja, wenn die Kerlchen so hohl sind und mit über 20 noch von einer Traumpartnerin schwärmen, dann haben sie ihre Jugend verpasst.

    Introvertierter Mann? Mittlerweile glaube ich damit bezeichnet man die asexuellen Nerds, die nur in ihrer eigenen Virtuellen Welt leben. Aber keine Angst es gibt das Pendant für Euch einfach mal querlesen.
     
  10. 1.
    - Dass man oft nicht in Ruhe gelassen wird.
    - Anderer wollen ständig über alles streiten oder diskutieren oder einem sagen, was besser ist/für sie wäre.
    - Dass einem gesellige Runden/Grillfeste ect. keinen Spaß bereiten.

    2. Der Introvertiere im fortgeschrittenem Alter möchte keine Traumpartnerin mehr. Man genießt die Ruhe und das Alleinsein mehr und kann auch damit leben, den Rest des Lebens alleine zu bleiben.

    Wenn du einen Introvertieren ins Auge gefasst hast, wäre mein Rat an dich: Lass es! Am schlimmsten für Introvertiere sind hibbelige, euphorische Menschen, die auf sie zustürzen und irgendwas von ihn ihrer Gemeinschaft haben wollen. Der Introvertiere, wenn er im Alter an Selbstsicherheit gewonnen hat, hat seine sozialen Kontakte gemacht, und außerdem gibt es ja heute Singlebörsen. Dem Introvertieren mangelt es an nichts ;-) aber du gehst leer aus oder wirst sehr unzufrieden mit so einem Menschen. Schon allein, weil er alles am liebsten mit sich selbst ausmacht.
     
  11. Also ich mag keine Selbstbeweihräucherung nach dem Motto, huch, was bin ich introvertiert und die andern sollen mal machen, ich gucke nur.
    Wenn ich spüre dass ich introvertiert bin, muss das nicht so bleiben, sorry, man muss den Hintern bei der Partnersuche hochkriegen und aktiv werden. Vor allem im Erwachsenenalter kann man nicht ewig der oder die Schüchterne oder Zurückhaltende spielen wenn ich einen Partner finden will, denn die gebratenen Tauben fliegen einem nicht in den Mund.

    Da heutzutage die Frauen die aktiveren sind, haben es auch introvertierte Männer, sofern sie keine super Anspüche haben, leichter und sofern sie nicht aussehen wie Woody Allen.
     
  12. Danke Andreas 1965 f.diese tolle Antwort!
    Gehe ich in vollem Umfang mit, da ich auch zu der introvertierten Gruppe nach deiner Definition gehöre.....

    w 51
     
  13. Ich bin es noch einmal: DIese gesamten Fragen treffen so für mich als introvertierter Mensch und Mann so überhaupt nicht zu, ich lebe bezüglich dem anderen Geschlecht oder auch den anderen Menschen weder in Herausforderungen noch kämpfe ich! Ich höre ausschließlich auf mich, auf mein Inneres und erwarte keine Hilfe von anderen. In meinem Inneren halte ich danach Ausschau, dort finde ich ALLES! Ich suche die Antwort immer an der Quelle bei mir SELBST, und gebe mich nicht mit irgendetwas Zweitrangigem zufrieden oder mit etwas, das nicht von tiefster Stelle von mir ist. Man muss da ganz bei sich anfangen und sich hineinarbeiten, um auf ein felsenfestes Fundament zu kommen, das nichts und niemand erschüttern oder zerstören kann. Ist dein Fundament einmal fest, dann kannst du immer weiter darauf bauen, ohne jede Besorgnis, ohne jede Einschüchterung und abhängige Meinung von außen! Mein Traumpartner ist mit mir emotional innerlich stark in Liebe, Vertrauen, Respekt und Treue verbunden, um jede Hürde gemeinsam zu nehmen, das ist herrlich und wunderschön, in absoluter Würde die Beziehung in Balance zu leben. Äußere Dinge stehen dabei nicht an erster Stelle, wie bei den allermeisten konditionierten Menschen, diese sind auch sehr oft bei extrovertierten Menschen zu finden!
     
    • # 12
    • 25.01.2020
    • Roby
    Hallo LeonOgie,
    @Andreas1965 hat mit seiner Definition schon recht - allerdings denke ich auch, dass Du eher an schüchterne Männer und ihre Probleme bei der Partnersuche denkst?
    Meine Erfahrung: als schüchterner Mann kann man die Partnersuche fast vergessen. Ist auch verständlich, wäre ich eine Frau, würde ich mir auch denjenigen heraussuchen, der halt Spass und Abenteuer verspricht (und meine Freundinnen etwas neidisch auf mich sind) - nicht den langweilligen, überkorrekten Eckensteher. Geht Männern doch mit Frauen genauso - Minirock gegen Faltenrock. Da das Ansprechen aber am Mann liegt, wird der Schüchterne auch die graue Maus, bei der er evtl. Chancen hätte, nicht gewinnen können, da er sie ja nicht anspricht ... ist also praktisch ein Systemfehler :)

    Was sich Schüchterne wünschen ist (soweit ich das von betroffenen Freunden weiß) einmal der James Bond sein, der charismatische Draufgänger den Männer zu ihrem Freund und Frauen im Bett haben wollen - der Mittelpunkt des Geschehens. Problem ist nur, wie mit vielen Träumen, wenn sowas tatsächlich mal passiert fühlen sich diejenigen plötzlich überhaupt nicht mehr wohl in Ihrer Haut (selbst miterlebt). 007 ist man oder wurde man über Jahre - das ist nicht nur ein Schalter den man mal schnell umlegt. Darum funktioniert auch das mit dem Flirtcoaching eher nicht so gut...
    M/47
     
  14. Die gleichen, mit denen introvertierte Frauen zu kämpfen haben.

    1. Überhaupt Gelegenheiten zu schaffen, bei denen man jemand kennenlernen kann, weil introvertierte Menschen nun einmal viel mehr Bedürfnis nach Rückzug und Alleinsein haben.

    2. Jemanden finden, der dieses Bedürfnis nach Rückzug und allein Auftanken erträgt.

    Das vermute ich auch. Deshalb:

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Ganz wunderbar ausgedrückt.
     
  15. Mit Vorurteilen und Fehlinterpretationen. Meinungsprägend sind nämlich die Extrovertierten, und unsereiner wird dann, völlig unpassend, genauso eingeschätzt.

    Ich sage mal ein Beispiel: wenn ich eine Frau kennenlerne, gehe ich davon aus, daß sie mir (wie ich auch) ihre Ungebundenheit auf irgendeine Weise zu erkennen gibt. Vorher passiert nichts, das zu einem intensiveren Körperkontakt führen könnte. Da sie aber gelernt hat, daß Männer da im allgemeinen keinen Unterschied machen, hält sie mich für jemanden, der erotisch nicht in die Puschen kommt. Oder umgekehrt: wenn ich sie abends nach Hause begleite, will ich damit lediglich meine Wertschätzung ausdrücken. Diese Intention breite ich aber nicht in Worten vor ihr aus. Folglich glaubt sie, ich will wie die anderen Männer gleich zu ihr ins Bett.
     
    • # 15
    • 25.01.2020
    • void
    Introvertierte Menschen sind nicht schüchtern (dass die anderen Beiträge Dir das auch sagen, habe ich erst gelesen, nachdem ich dies schrieb). Das muss man unterscheiden. Soll heißen: Ein anderer sollte nicht denken, dass er die Führung zu übernehmen hat und den Introvertierten, der zu ... unfähig ist, was zu tun, dominieren muss. Es geht mE nur darum, Sicherheit zu geben und Geduld zu haben (was natürlich für jemanden, der sich nicht scheut, Risiken einzugehen, eine Herausforderung ist).

    Nach dem Lesen der anderen Beiträge will ich vor allem dies herausheben:
    Mir selbst geht es auch so. Oder auch, dass ich ne Stunde auf einen See starren könnte, ohne was zu sagen. Oder ewig durch einen Wald laufen könnte mit einem Menschen, mit dem ich mich ohne Worte "verstehen" kann. Das Störendste, was passieren kann ist, dass ein anderen einen anstupst mit "du bist so still" oder "ist irgendwas" oder sein Angst äußert, man könnte gerade nicht an ihn denken.

    Beherzige das.

    Würde ich auch unterstreichen wollen.
     
  16. hmm... nach dem was Du später beschreibst, halte ich Dich nicht für Intro. Es zeugt in meinen Augen auch von einer bestimmten und bestimmenden Sicherheit im äußeren Handeln, wenn Du Deine Standards beibehältst, anstatt diese an die Deinem Date bekannten Gepflogenheiten anzupassen, welche eher Extros zugeordnet wird?

    Ach ich denke Introvertierte kämpfen (mit) nicht so viel.

    Meine auch, dass Intro/Extro keinen großen Unterschied macht, zumal ca 60-70% sich ziemlich genau in der Mitte befinden, sprich Ambivertiert(e) sind.

    Schwierigkeiten entstehen eher wenn (unerkannt) hochsensibel, hochintelligent, vielleicht auch richtung Asperger, oder wie erwähnt einfach schüchtern.
     
    • # 17
    • 26.01.2020
    • void
    Ich würde sagen, wenn sie mit irgendwas kämpfen, dann damit, dass sie halt nicht extrovertiert sind. Nicht offensiv flirten, mehr Sicherheit brauchen, um sich zu öffnen. Das allgemeine Männerbild, das so gängig ist, wird ja eher draufgängerisch und eben extrovertiert gezeichnet.

    Ich sehe nicht, dass sie mit irgendwas kämpfen müssen, wenn es ums FINDEN der Traumpartnerin geht. Eher darum, sie für sich zu gewinnen, wenn sie sie gefunden haben und die nicht den ersten Schritt macht. Vermutlich wird die Traumpartnerin dann eher extrovertierter sein, aber eben nicht eine dominante Person, die Introvertiertheit mit Schüchternheit verwechselt und meint, sie müsste ziehen und schieben, dass der Mann mit ihr in die Beziehung kommt.
     
  17. "Ich kann nicht" bedeutet in der Regel "ich will nicht". Ich habe gestern Beitrag über einen Jungen gesehen, der ohne Hände geboren wurde, nur Stümmeln. Mutter hat ihn zu Adoption freigegeben, er ist im Kinderheim aufgewachsen. Hat dort irgendwann mal Vorliebe für Musik entwickelt, aber kein Lehrer hat geglaubt, er würde jemals Klavier spielen können. 14 Lehrer haben ihm abgesagt. Er hat sich Musik selber beigebracht und nach nur zwei Jahren richtige Musikstücke gespielt.
    Also, wenn du Probleme hast, Frauen anzusprechen, dann machst du es entweder falsch oder bei falschen Frauen. Schüchternheit ist keine Behinderung, ebenso wie Introvertiertheit, sondern Aussrede dafür, dass man ein bequemer Problembär ist, der keine Lust hat, sich anzustrengen, als Person zu wachsen und alles auf die äußeren Umstände schiebt.
     
  18. Ich melde mich mal wieder zu Wort und werde diesmal regelmäßig mit diskutieren.

    Ich danke erstmal allen für die Antworten und Meinungen bisher!
    Ich stimme vorallem allen zu die klar gesagt haben, dass Introvertiertheit absolut nicht mit Schüchternheit zu tun hat.

    Ich hätte klar erwähnen müssen dass ich nicht Schüchternheit meine.

    Die Diskussion mit meinem Freund stammte daher, dass ich herausfinden wollte wie man das Leben von Männern erleichtern kann, wenn es darum geht seine Traumpartnerin zu finden.

    Wir sind immer wieder auf Extrovertiertheit und Introvertiertheit angestoßen. Ich war der Ansicht dass diese Charaktereigenschaften nicht viel bis gar nichts mit Schüchternheit zu tun hat, er war anderer Meinung.

    Womit hattet ihr anfangs zu kämpfen, wenn es um Partnerfindung geht oder was würdet ihr gerne besser können/verstehen?
    (Geht hauptsächlich an die Männer in diesem Forum)

    Ach und wie hättet ihr euch damals oder momentan bezeichnet, vorausgesetzt ihr hattet anfangs Schwierigkeiten mit Frauen? Schüchtern oder evtl. ein anderer Ausdruck?
     
    • # 20
    • 31.01.2020
    • void
    Weil er das anscheinend verwechselt. Aber dann kann man ja nicht diskutieren, wenn nicht jedem die Begrifflichkeiten klar sind.

    Ich denke, die schüchternen Menschen haben mit ihrer Schüchternheit zu kämpfen, also sie wollen, aber können nicht. Dem Introvertierten würde ich unterstellen, dass er nicht will und deswegen keinen Weg sucht, also echtes Desinteresse hat, wenn er sich nichts ausdenkt, um an was zu kommen, das andere ihm als "Ziel" unterstellen. Ich glaube, da fallen öfter mal Frauen drauf rein, dass sie denken, der Mann sei nur schüchtern. Der will gar nicht.

    Kann und muss man den Schüchternen helfen, dass sie ihre Traumpartnerin finden können? ... Nein. Auch der Schüchterne weiß, wie seine Traumpartnerin aussieht oder/und ist vom Wesen her (ich will damit sagen, dass es nicht von Extrovertiertheit oder Introvertiertheit abhängt, ob einer nicht weiß, wie seine Traumfrau aussieht und ist). Also wenn Du ihm helfen wolltest, müsste er sie Dir genau beschreiben und Du dann Frauen sortieren in welche, die Du mit ihm bekannt machen könntest und welche, die er sowieso nicht will. Dann könnte er ja unter denen, die Du ihm zuführst, eine finden.

    WENN aber ein Schüchterner eine Traumfrau gefunden, also sich ausgeguckt hat und sich durch seine Schüchternheit nicht traut, sie anzusprechen, DANN könntest Du mE was tun, indem Du ein bisschen forcierst, dass die Frau den Mann kennenlernen kann, dezent natürlich.
     
  19. Du willst einfach nicht verstehen, was das Problem dahinter ist.

    Wenn die introvertierten Menschen unseren Informationsstand hätten, den es hier im Forum gibt, würden sie sich auch "anstrengen". Garantiert.

    Aber ihnen fehlen Informationen (z.B. den introvertierten Männern, dass ihre Rolle nunmal auch heute noch das aktive Ansprechen , Anmachen und Forcieren des Kennelernens ist), welche einfach nicht vorliegen. Das sieht man ja schon am nachbarthread mit dem versehentlichen Korb.

    So klar, wie Du das siehst, ist das den jungen Männern in Zeiten von #metoo überhaupt nicht.
    Ihnen erschließt sich schon rein gefühlsmäßig nicht, dass sie am Besten archaisch denken und handeln sollten.

    Darüber wird in vielen Familien nicht geredet, im Unterreicht nichts gelehrt, und das andere Geschlecht gab ihnen noch niemals Hilfen.

    Du kannst Dinge, für deren Nicht-Vorhandensein gewisse Menschen gar nicht verantwortlich sind, ihnen nicht einfach als Mangel ankreiden.
    Hier muss die Gesellschaft wirken und die klaren Rollenbilder auch benennen, wenn schon erwartet wird, dass danach gehandelt werden soll.
    So, wie Du das willst.
     
  20. Die Gesellschaft betreibt ja paradoxerweise sogar Desinformation, indem sie den Softie idealisiert und oft sogar noch lesbische Feministinnen den Geschlechterdiskurs dominieren lässt. Da ist die Pick up das richtige Gegengift.
     
  21. Die Gesellschaft ist kein abstraktes Gut, sondeen du und ich und die anderen. Ausserdem ist mir egal, was die "Gesellschaft" meint, ich mache meine eigene Regeln. Und wenn ich Befürworter finde, dann werden meine Regeln gesellschaftsfähig, sozusagen "in". Also werde ich zu den Menschen gehören, die mainstream sind und wo man sagt, man macht das so. Du verstehst?
    Zweiter Punkt. Ja, die Gesellschaft hat sich gewandelt, Emanzipation, meetoo usw. Aber. Es hilft nicht, da zu sitzen und zu jammern, keiner will mich. Man muss auch Popöcgen hochheben und eigenes Leben in Ordnung bringen. Entweder bastelt mann eigene Spielweise, das erfordert Mut und auch sehr viel Geduld. Oder man läuft mit, dann muss man eben die Spielregeln akzeptieren, die schon vorhanden sind.
     
  22. Ja, aber dafür muss man die "Spielregeln" auch kennen. Du setzt das hier immer schön voraus. Nicht nur hier.
    Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob im Falle der FS, diese und der Mann die "Spielregeln" wirklich auch kennen.
    Und das kannst Du ihnen einfach nicht als fahrlässigen Fehler ankreiden.
     
  23. Dass sie keine Spielregeln kennen, gibt ihnen keiner Schuld, aber wohl, dass sie die nicht kennen lernen wollen.
    Schau her, wenn ich wiederholt ein bestimmtes Ergebnis erlebe, das mir nicht gefällt, dann muss ich doch nachdenken und feststellen, dass ich wohl irgendwas falsch mache.Wenn ich als Mann wiederholt Frauen kennen lerne, aber keine will den Kontakt zu mir vertiefen, dann muss mir doch klar sein, dass Frauen nicht doof sind, sondern sie wollen mit mir nichts zu tun haben. Wenn dein Auto nicht fährt, dann sagst du auch nicht " ist so, mit moderner Technik komme ich nicht klar , ich gehe zu Fuss".
    Die Lösung mit modernen Frauen ist einfach - entweder fragt mann, warum Frau keinen weiteren Kontakt will oder man guckt die Strategie von den erfolgreichen Männern ab. Emanzipation hin oder her, Frau stand und steht immer noch auf einen Mann, der halbwegs gepflegt ist, Charakter und Standing hat, zielstrebig ist und auch risikobereit. Wenn er dazu noch Respekt den Frauen und grundsätzlich den Menschen gegenüber hat, keine Scheu vor schmutziger Arbeit und Sex nicht permanent in den Vordergrund stellt, dann werden Frauen zu ihm Schlange stehen. Und es ist egal, ob er ein Riese oder Zwerg ist, dürr oder beleibt - wenn er mit sich zufrieden ist, dann wird er immer Frau finden, die auf ihn steht. Ja, es gibt Frauen, die unbedingt einen super-duper Attraktivling haben wollen, aber das sind Frauen mit mangelndem Selbstwertgefühl, die über den Mann sich aufwerten wollen.
    Der Punkt ist aber, dass viele Männer in der Bequemlichkeit verharren und nichts dazu lernen wollen, sondern den Weg des geringsten Widerstandes gehen, nämlich indem sie den äußeren Umständen die Schuld geben, dass sie nichts auf die Reihe bekommen.
    Übrigens ist mir deine neue Gelassenheit aufgefallen, du bist irgendwie versöhnlicher und lockerer geworden. Keine Ahnung, was oder wer den Einfluss hat, mach weiter so, gefällt mir ganz gut. :)
     
  24. Also erstere Lösung kannst Du direkt vergessen. Die Frauen werden Dir niemals den wahren Hinweis geben, wieso Du bei Ihnen gerade nicht landen konntest. Vielleicht funktioniert das mit viel Glück bei einer "guten Freundin".

    Die Frauen um die es sich bei dem fraglichen introvertierten Männertyp aber dreht, wird nichts machen, was ihm hilft.
    Sie werden Dir weder erklären können noch erklären wollen, warum sie XY Dir vorgezogen haben.

    Zweite Lösung:
    Ganz guter Ansatz, so versuchen es vermutlich die Meisten, aber auch hier haben sie ein Problem:
    Selbst wenn sie direkt daneben stehen und beoabchten, wie ein anderer Mann eine Frau erfolgreich anbaggert (was so in der Relaität im zusammenhängenden Zeitrahmen wirklich nicht oft vorkommt), müssten sie nun alle möglichen Faktoren abwiegen:
    • Sieht er besser aus? Wenn ja, womit?
    • Ist er besser gekleidet ?
    • Hat er das bessere Thema , den besseren Anmachspruch?
    • Lächelt er mehr ?
    • Hat er mehr Humor? Wenn ja, welchen?
    • Ist er materiell besser ausgestattet ?
    • Kennt sie ihn vielleicht schon etwas besser?
    • Habe ich Mundgeruch ?
    • ...etc.
    Oder es ist etwas wo man gerade niemals derauf kommen würde, z.B. riecht er besser, hat er den "besseren" Musikgeschmak

    Also, selbst wenn man die ganze Zeit in Sicht- und Hörweite wäre die richtige Lösung der erfolgreiche Anmache werden aussenstehende Menschen kaum erkennen können. Das psychologische Moment in der Situation wird allenfalls ein wissenschaftlich geschulter Psychologe einzuordnen wissen.

    Der beobachtende, introvertierte, Mann kann das alles gar nicht verstehen, und wahrscheinlich am Ende auch die falschen Schlüsse ziehen. Ich weiß sehr genau, wovon ich hier gerade schreibe.
     

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