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Patrick, 46
Physiker
Hamburg

Patrick, 46
Physiker
Hamburg

„Oper und Jazzclub – ich mag beide Welten!“

Patrick

sucht nicht mehr

Habilitierter Physiker mit Auszeichnung und Forschungsstipendium an der Elite-Uni Harvard – wer Patrick jetzt in die Schublade „unkommunikativ und trocken“ einsortiert, wird sich wundern. Der 46-jährige Hamburger ist locker, weltoffen und humorvoll. Von Berufswegen begeistert er sich für physikalische Gesetze, privat lautet seine Glücksformel: Alltagsphilosophie, Kirschstreuselkuchen, Boot-Camps und Photo-Walks. Patrick freut sich auf die Frau, die seine Weltsicht bereichert und mit ihm auch mal ins Kanu steigt.

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Eine repräsentative Gründerzeitvilla in einem feinen Hamburger Viertel mit einem historischen Treppenhaus. Das lässt Ehrfurcht aufblitzen. Ebenso wie die Vorstellung, gleich einen Physik-Professor mit eigenem Wikipedia-Eintrag zu treffen. Verständlich, wenn man selbst schon das Prinzip der einfachen Schaltkreise in der fünften Klasse als Herausforderung empfand. Doch damit räumt der sympathische Hamburger in leicht saarländisch gefärbtem Jargon gleich auf. „Auf Lebensläufe gebe ich nichts. Entscheidend sind Lebensgeschichten.“

„Abgehobene Leute gehen mir auf den Keks“

Trotz seinem akademischen Werdegang kann Patrick mit verstaubten Vorstellungen von Bildungsbürgertum nichts anfangen: „Vor einem guten Handwerker habe ich Respekt. Abgehobene Leute gehen mir auf den Keks“, bekennt er mit charmantem Lächeln. Ebenso wie viele Physiklehrer an Schulen. Er kann sich einfach nicht damit anfreunden, wie trocken Jugendlichen die für ihn so spannende Materie vermittelt wird.
Er selbst entdeckte seine Leidenschaft für die Physik früh und wundert sich über das Stereotyp seiner Berufswahl. Patrick ist ein lockerer Typ, der angeregt plaudert, viel lacht und sich für Astronomie begeistert. „Das relativiert viel von den kleinen alltäglichen Problemen“, erklärt er. Über seinem Hochbett klebt sogar ein Sternenhimmel, der nachts leuchtet. „Die Sternbilder stimmen nicht ganz“, wendet er ein, aufgeklebt hat sie aber auch seine Vermieterin, mit der er sich die riesige Altbauwohnung teilt.

„Von vorne kam der Dalai Lama, von rechts Woody Allen“

Auf seinem gemütlichen Sofa entspannt der Hamburger gern, wenn er sich nicht gerade beim Outdoor-Training vom Drill-Instructor durch den Stadtpark jagen lässt. Einen Fernseher hat er nicht, lieber schaut er Filme gezielt im Internet. Einigen Hollywoodstars ist Patrick sogar selbst begegnet, als er zwei Jahre lang im Rahmen eines Forschungsstipendiums an der Elite-Universität Harvard in der Nähe von Boston arbeitete. Ein Ort, an dem sich Promis und Nobelpreisträger die Klinke in die Hand geben. „Von vorne kam der Dalai Lama, von rechts Woody Allen.“ Auch die öffentliche Wahrnehmung von Elite-Universitäten sieht der gebürtige Saarländer allzu stark von der Traumfabrik geprägt. „Die ist häufig überzogen“, findet Patrick. „Auch wenn die Wissenschaftler dort gut sind, sie alle kochen nur mit Wasser.“ Dass er sich von Mythen und Titeln nicht beeindrucken lässt, macht Patrick so nahbar und sympathisch.

„Ich mag Küchenphilosophie“

Seine Bodenständigkeit hat er von zu Hause mitbekommen wie die Vorliebe für samstäglichen Kirschstreuselkuchen. Patrick stammt aus einem 3.000-Einwohner-Ort, wo er in einer Handwerker-Familie aufwuchs. Als seine Eltern noch lebten, liebte er die samstäglichen Familientreffen am Kaffeetisch, deren Gespräche sich um Gott und die Welt drehten. „Ich mag Küchenphilosophie“, erklärt Patrick. Ganz im Gegensatz zu Statussymbolen und Standesdünkel. Statt in ein teures Auto investiert Patrick lieber in eine gute Kamera, Street-Fotografie ist eine seiner Leidenschaften. Dann schnappt er sich seinen Fotoapparat, setzt sich in die U-Bahn und steigt einfach irgendwo aus, für einen spontanen Photo-Walk. Spontaneität und Offenheit wünscht er sich auch von seiner zukünftigen Partnerin. „Oper und Jazzclub – ich mag beide Welten“, betont er.

„Mal schauen, was die Südhalbkugel bringt“

Erst vor zwei Jahren hat es den 46-Jährigen in die Hansestadt verschlagen, er folgte dem Ruf der Universität auf eine Professur für Materialphysik. Eigentlich hatte er zu diesem Zeitpunkt einen anderen Plan. Er wollte nach Santiago de Chile auszuwandern. Dort, zwischen dem Pazifik und den Anden, war ihm eine permanente Professur angeboten worden. „Da kann man sich morgens entscheiden: Meer oder Berge.“ Was nach einem Lebenstraum klingt, entpuppt sich als Plan B, dem ein krasser Einschnitt voranging. Patricks Ehe war gescheitert. „Wenn’s auf der Nordhalbkugel nicht klappt, mal schauen, was die Südhalbkugel bringt“, lautete sein pragmatischer Entschluss, nachdem seine Ex-Frau nach der Scheidung mit der gemeinsamen Tochter und zwei eigenen Kindern zurück in ihre Heimat, die Türkei, zurückgekehrt war. Patrick lässt es sich nicht nehmen, täglich mit den Kleinen zu skypen. Er freut sich schon auf den nächsten Besuch seiner Tochter.

„Eine Beziehung bereichert die eigene Perspektive“

Gerne würde Patrick auch noch einmal eine Familie gründen. Die Mischung aus toller Optik und Köpfchen findet er bei Frauen besonders anziehend. „Akademikerin muss meine neue Partnerin aber nicht sein.“ Wichtiger ist ihm, dass sie liebenswürdig, unternehmungslustig, unkonventionell und locker ist. Sich in einer Beziehung zu ergänzen und gemeinsam auf die Welt zu schauen findet der Hamburger erstrebenswert, „das bereichert die eigene Perspektive.“ Und wie würde so ein idealer Tag mit einer neuen Liebe aussehen? Lange überlegen muss Patrick da nicht: Tagsüber ein Kanutrip und abends ins Kino oder Theater – und nicht zu vergessen das Philosophieren bei einem Stück Kirschstreuselkuchen.

Was Patrick mag:

  • Outdoor-Sport im Boot-Camp
  • Ein gutes Klavierkonzert
  • Einen Wein am Elbstrand

Was Patrick nicht mag:

  • Innereien
  • Statussymbole und Standesdünkel
  • Wenn Frauen nicht wissen, was sie wollen

(Portraitfotos: sceneline studios)

Patrick

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Geschäftsführer

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Werbe- und PR-Expertin