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Sascha, 45
Gastronom
Aachen

Sascha, 45
Gastronom
Aachen

„Ich habe meinen Job als Banker aufgegeben und eine Weinbar eröffnet”

Sascha

kennenlernen?Chiffre: 7E2F7D4F

Sascha aus Aachen ist Zeit seines Lebens seinen Instinkten gefolgt. Der 45-Jährige hat stets Dinge ausprobiert und auch ein Scheitern nie als Niederlage empfunden. Nun hat er einen sicheren Job bei der Bank aufgegeben und seine Begeisterung für Wein zum Beruf gemacht. Mit einer Frau, die seinen schrägen Humor teilt und mit ihm durch die Welt reist, wäre Saschas Glück perfekt. Nur in einem Punkt sollte sie besser nachsichtig sein.

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Die großzügige Wohnung im Aachener Westen wirkt edel, reduziert auf das Wesentliche. Und doch ist an vielen Stellen die Leidenschaft ihres Besitzers zu erahnen. Die exklusiven Flaschen auf der glänzenden Küchenzeile, die Karaffe mit Korken auf der Anrichte, das Fachmagazin auf dem Korbsessel, all das lässt kaum einen Zweifel: Hier lebt ein Weinliebhaber, ein Kenner.

„Den Wein habe ich ziemlich früh für mich entdeckt, erst als Hobby, dann als Investment und jetzt als Job“

Sascha lacht. Ja, verrät er dann. „Andere tranken Bier. Ich habe ziemlich früh den Wein für mich entdeckt.“ Und doch war es lange für ihn lediglich ein genussvolles Hobby, später auch eine Sache des Investments. Ganz im Ernst. Als leitender Mitarbeiter einer Bank konnte er wohl nicht anders, als sein Wissen um die edlen Tropfen auch gewinnbringend einzusetzen. Nun hat Sascha allerdings einen weiteren Schritt gemacht. Nach 20 Jahren hat er Ende 2015 seinen Bank-Job aufgegeben und im Herzen der Stadt eine Weinbar eröffnet.

Vorgezeichnet war das nicht unbedingt. Nach einer durch Sport geprägten Kindheit war er als Jugendlicher vor allem auf seiner Vespa in ganz Deutschland unterwegs. „Mein Drang nach Freiheit“, beschreibt er diese Zeit als so genannter Scooter-Boy, als Teil einer Roller fahrenden Subkultur, die im England der 60er-Jahre ihre Anfänge nahm. Geblieben ist Sascha – neben seiner geliebten PX 200 – eine alte, typische Bomberjacke mit Aufnähern seiner besuchten Rollertreffen, seine Liebe zu Northern Soul – und eben das Freiheitsstreben.

„Ich habe als Bürgermeister kandidiert und bin gescheitert, aber es war eine spannende Erfahrung“

Vielleicht hat er nach dem Abitur deshalb nicht Wirtschaft, sondern Politik studiert, später noch seinen MBA angehängt. Er sei einfach neugierig, probiere Dinge aus, sagt Sascha. Wie damals, als er mit Mitte Zwanzig als Bürgermeisterkandidat für eine Nachbarkommune antrat – und krachend scheiterte. „Das war absehbar“, meint er. „Aber es war eine spannende Erfahrung.“ Und auch das Unternehmerische war wohl schon immer in ihm. So hat er bereits als 13-Jähriger auf Börsen mit Comics gehandelt und während des Studiums zusammen mit einem Freund ein Reisebüro betrieben. „Try and Error. Meistens klappt`s“, sagt er und grinst.

„Eine geplante Karriere war mir dagegen immer suspekt“, kokettiert er ein wenig. Denn freilich war Sascha erfolgreich, zum Schluss hatte er in der Bank Verantwortung für 180 Mitarbeiter. „Ich hatte Glück, vieles ist mir einfach passiert“, sagt er. Aber auch, dass die Begeisterung für Wein einfach immer größer geworden sei. „Ich musste meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen.“ Die Vermögensberatung ist für ihn jetzt nur noch ein Nebenjob, die Weinbar sein neues Baby.

„Wenn ich eine Beziehung eingehe, dann will ich auch schwierige Phasen gemeinsam durchstehen“

„2016 ist in jedem Fall ein Neuanfang“, sagt Sascha. Damit meint er allerdings auch die Trennung von seiner Freundin nach fünf Jahren. Denn während der Drang nach Freiheit im Leben des 45-Jährigen wieder einmal gesiegt hat, blieb seine Beziehung auf der Strecke. Der Unternehmer bedauert das. Natürlich sei der Neustart nicht ohne Risiko, bedeute zudem viel Arbeit. „Aber wenn ich eine Beziehung eingehe, dann will ich auch schwierige Phasen gemeinsam durchstehen.“ Sascha denkt nach. „Ich suche genau so jemanden“, sagt er dann.

ElitePartner soll ihm nun ein wenig helfen, diese Frau zu finden. Eine, mit der er sich austauschen kann, „Kommunikation ist für mich das A und O“. Eine mit Sinn für schrägen Humor, die mit ihm über „Big Bang Theory“ lachen kann. Und die mit ihm um die Welt reist. Weit mehr als zwei Dutzend Pins weist die Weltkarte an der Wand aus, es dürfen noch einige mehr dazukommen. Selbst Auswandern wäre für Sascha mal ein Thema, Kalifornien oder Südafrika könnte er sich vorstellen, eine Weingegend natürlich.

„Und wenn jemand vorschlägt, lass uns morgen an die Nordsee fahren, dann fahren wir morgen an die Nordsee“

Nur Madagaskar muss nicht mehr sein. Dort hat er sich mit 20 gemeinsam mit einer Freundin einen Monat lang durch den Dschungel geschlagen, hat bei Einheimischen in Lehmhütten übernachtet. „Das war prägend, muss ich aber nicht mehr haben.“ Heute wählt Sascha die Übernachtungen „eher meinem Alter entsprechend“, wie er lachend bekennt. Klar ist aber auch: „Ich möchte möglichst viel von diesem Planeten sehen.“ Flugangst wäre für eine Partnerin also „eher keine gute Eigenschaft“. Alleine reisen ist für Sascha nämlich kein Thema. „Ich möchte meine Eindrücke teilen.“

Aber mit wem? Bislang ging es bei seinen Dates über angenehmen Smalltalk nicht hinaus. Dass Sascha deshalb vereinsamen könnte, steht jedoch nicht zu befürchten. Fast täglich trifft er sich mit Menschen, die ihm etwas bedeuten. „Zu zehnt Essen finde ich großartig“, sagt er. „Und wenn ein Kumpel vorschlägt, lass uns morgen an die Nordsee fahren, dann fahren wir morgen an die Nordsee.“ Geselligkeit und Spontaneität wären also Charakterzüge, mit denen eine Frau ihn begeistern könnte. Und nachsichtig sollte sie sein, in einem Punkt. Neben Wein hat Sascha nämlich eine weitere Obsession. Wenn er an einer Filiale einer bestimmten amerikanischen Kaffeehaus-Kette vorbeikommt, „dann muss ich reingehen“, gesteht er. „Immer.“

Was Sascha mag:

  • Den Rotweinwanderweg im Rheingau
  • Amerikanische TV-Serien wie „The Big Bang Theory“
  • Das Gefühl von Freiheit beim Reisen

Was Sascha nicht mag:

  • Alleine reisen
  • Jede Form von Fastfood
  • Wenn sein Lieblingskaffeeladen geschlossen hat

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(Portraitfotos: sceneline studios)

Sascha

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