Menschenkenntnis Test: Frau schaut nachdenklich

Der große Menschenkenntnis-Test: Schätzen Sie Ihre Mitmenschen richtig ein?

von: ElitePartner Redaktion , 15. Februar 2018

Sind Sie eher der blauäugige Typ oder haben Sie den Durchblick in Sachen Menschenkenntnis? Mit unserem Test finden Sie es schnell heraus. Wenn Sie bei der Partnersuche mit Ihrem Urteil über den anderen bisher öfter falsch lagen, können Sie daran etwas ändern. Denn Menschenkenntnis lässt sich lernen.

Wenn wir einen Menschen das erste Mal treffen, entscheiden wir unterbewusst meist sofort, ob er uns sympathisch ist oder nicht. In unserer ElitePartner-Umfrage unter 2.000 Singles gab jeder Fünfte an, schon nach wenigen Sekunden zu wissen, ob es funken kann. Doch schließen wir mit diesem instinktiven Verhalten nicht zu viele potenzielle Singles von der Suche aus? Was, wenn unser Bauchgefühl uns täuscht? Gerade nach schlechten Beziehungserfahrungen stellt sich die Frage, wie gut es tatsächlich um die eigene Menschenkenntnis bestellt ist. Machen Sie den Menschenkenntnis-Test am Ende des Artikels und verschaffen Sie sich Klarheit.f

Wozu brauchen wir Menschenkenntnis?

In der Evolution diente dem Homo sapiens seine Menschenkenntnis zunächst dazu, in Gefahrensituationen sofort zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können. Sicherlich hätte sich bereits der Urzeitmensch einen praktischen Menschenkenntnis-Test gewünscht, mit dem er seine eigenen sozialen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen vermochte. Denn aufgrund ihrer Intuition zogen unsere Vorfahren innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde die Konsequenz: Sie flohen, kämpften oder lebten friedlich miteinander. Eine funktionierende Menschenkenntnis war und ist also von entscheidendem Vorteil.

In der Partnersuche in sehr kurzer Zeit ein Urteil über einen anderen Menschen zu fällen, birgt jedoch die Gefahr, dass wir die Liebe auf den ersten Blick auf einen Sockel heben und dadurch ein langsameres Kennenlernen kategorisch ausschließen. Viele Beziehungen brauchen jedoch nach einem ersten auch ein zweites Date, die so oft geforderte zweite Chance. Verbessern wir unsere Menschenkenntnis, erhöhen wir damit zugleich die Chancen, nicht nur mehrere, sondern auch passende Partner zu erkennen.

Charakter, Emotionen und Erfahrungen – so verarbeitet Ihr Gehirn den Menschenkenntnis-Test

Die Fähigkeit unseres Gehirns, in Sekundenbruchteilen Charakterzüge und Emotionen unseres Gegenübers zu erfassen und zu beurteilen, ist komplex. Vieles erfolgt instinktiv. Der Auswahlprozess beruht auf unseren Erfahrungen aus diversen Beziehungen zu anderen Menschen und hängt auch davon ab, wie mitfühlend, offen, interessiert und gesellig wir sind. Indem wir lernen, uns die unwillkürlich ablaufenden Bewertungsmechanismen unseres Gehirns bewusster zu machen, können wir unsere Menschenkenntnis signifikant verbessern.

Jede soziale Interaktion ist wie ein Test für unsere Menschenkenntnis. Permanent registriert unser Gehirn das Verhalten unseres Gegenübers und gleicht es mit dem erlernten Wissen ab. „Wer von einem Treffen zurückkommt und den spontanen Impuls nach einem weiteren Treffen spürt, sich aber wegen ungeputzter Schuhe und gefühlter zu großer Entfernung daran hindern will, sollte einen zweiten Blick riskieren“, meint unsere Diplom-Psychologin Lisa Fischbach.

„Es geht darum, Intuition und bewusstes Wissen bestmöglich zu verbinden. Das Bauchgefühl weiß häufig besser, was gut für uns ist. Wir müssen nur lernen, die Intuition zu verstehen und unseren unbewussten Kenntnissen mehr zu vertrauen. Dann kann sie uns auf den richtigen Weg bringen. Also öfter mal den Kopf Kopf sein lassen und dem Bauchgefühl eine Chance geben.“

Wollen Sie trotzdem herausfinden, wie gut Sie Menschen einschätzen können, hilft Ihnen unser Menschenkenntnis-Test am Ende des Artikels.

Häufig sind es die Vorurteile, die uns den Blick auf andere Menschen verstellen. Aufgrund unserer Erfahrungen in bisherigen Beziehungen, geprägt von den Wertvorstellungen unseres Umfelds, sortiert das Gehirn nach einfachen Kategorien: gut/schlecht, sympathisch/unsympathisch. Die Folge: Wir stecken Charaktere vorschnell in Schubladen. Dieses Schubladendenken wiederum führt dazu, dass wir kaum bereit sind, den primären Eindruck, den wir gewonnen haben, noch einmal zu verändern. Mit unserer bekannten Menschenkenntnis lernen wir nach Bestätigung für unsere Denkmuster zu suchen, widersprüchliche Informationen blenden wir aus.

Wie lässt sich die Kenntnis über Menschen optimieren?

Wenn wir beim Beispiel der ungeputzten Schuhe bleiben, zeigt sich gut, wie schnell wir uns von Äußerlichkeiten beeinflussen lassen. Machen Sie den Menschenkenntnis-Test und machen Sie sich außerdem dieses unbewusste Wahrnehmungsmuster bewusst, stellen Sie sich Ihr Gegenüber in Gedanken nackt oder in Designerkleidung vor. Wenn Ihnen auch diese Vorstellung nicht gefällt, bestätigt das Ihren ersten Eindruck. Schneidet Ihr Gegenüber ohne den Makel der ungeputzten Schuhe deutlich besser ab, sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl vertrauen und ihn erst noch näher kennenlernen, bevor Sie ihm vorschnell den Laufpass geben.

Menschenkenntnis lernen: Achten Sie auf Gestik und Mimik

Gesichtsausdruck und Körpersprache geben wichtige Hinweise darauf, mit welchem Typ Mensch wir es zu tun haben. In unserem Test klopfen wir Ihre Menschenkenntnis anhand konkreter Situationen ab. So fragen wir, wie Sie jemanden beurteilen, der bei einem Date wild gestikuliert, Ihnen häufig ins Wort fällt oder sich in einem voll besetzten Restaurant ständig umsieht. Spricht eine solches Verhalten für Nervosität, für Überheblichkeit oder für Desinteresse? Neben Gestik und Mimik gibt die Körperhaltung Aufschluss über die Gefühle des anderen uns gegenüber. Sitzt er Ihnen zugewandt und hört aufmerksam zu, signalisiert das sein deutliches Interesse. Wendet er sich hingegen offensichtlich ab, verschränkt ständig die Arme, kneift den Mund und weicht ständig Ihrem Blick aus, spricht das für eine fehlende Anziehungskraft.

Verbessern Sie Ihre Menschenkenntnis: Hören Sie Ihrem Gegenüber gut zu

Im Gespräch miteinander erfahren wir viel über die Einstellungen des anderen. Daraus können wir schlussfolgern, welchen Denkmustern und stereotypen Vorurteilen er unterliegt und woran er seine Bewertungen festmacht. Aus seinen Erfahrungen mit Beziehungen zu anderen Menschen lässt sich heraushören, wie diese seinen Charakter geprägt haben. All diese Erkenntnisse dienen dazu, ihn besser einschätzen zu können. Machen Sie den Menschenkenntnis-Test am Ende des Artikels und finden Sie heraus, wie gut Sie Ihr Gegenüber wirklich einschätzen können.

Testen Sie Ihre Menschenkenntnis: Situation in Beurteilung einbeziehen

Die Umstände, unter denen wir uns kennenlernen, beeinflussen zusätzlich unsere Reaktionen. So tritt ein Mann in Gegenwart seiner Freunde häufig ganz anders auf, als wenn Sie mit ihm alleine sind. Auch eine Frau reagiert bei einem Date anders, wenn das erste Treffen ungestört verläuft, als wenn sie unerwartet im Restaurant der Nachbarin, ihrem Ex-Freund oder ihrem Chef begegnet.

Fazit: Mit dem Menschenkenntnis-Test ein weiteres Bewusstsein schaffen

Indem Sie sich die Denkabläufe bewusstmachen, die bei der Beurteilung Ihres Gegenübers in Ihrem Gehirn automatisch ablaufen, lässt sich Menschenkenntnis lernen. Trainieren können Sie Ihre Menschenkenntnis vor allem durch aufmerksames Beobachten von Gestik und Mimik, durch gutes Zuhören und das Beachten der Wechselwirkung von Verhalten in einer konkreten Situation. Zusammen mit Ihren eigenen Erfahrungen und einer einfühlsamen und interessierten Grundhaltung, werden Sie in Ihrer Einschätzung immer sicherer werden. Das bewahrt Sie bei der Partnerwahl vor Enttäuschungen, weil Sie ungeeignete Kandidaten schneller erkennen und aussortieren können.

Je mehr Sie an der Entwicklung Ihrer Menschenkenntnis arbeiten, desto mehr neue Chancen eröffnen sich Ihnen. Sie deuten Unsicherheiten bei einem ersten Date nicht vorschnell als Charakterschwäche und lassen sich womöglich dadurch öfter auf ein zweites Treffen ein, auch wenn es auf den ersten Blick nicht gleich funkt. Unser Test sagt Ihnen, wie gut Ihre Menschenkenntnis bereits ist.

 

  1. Sie kennen sicherlich diese Sprüche: Schöne Frauen können nicht gleichzeitig auch noch klug sein, Professoren sind zerstreut und Künstler leichtlebig. Was meinen Sie, ist da tatsächlich etwas dran?
  2. Er schickt Ihnen sein Bild. Auf diesem ähnelt er stark Ihrem unliebsamen Ex. Und nun?
  3. Beim Date sitzt er die ganze Zeit wild gestikulierend vor Ihnen. Was schließen Sie daraus?
  4. Sie erzählen etwas und er fällt Ihnen mehrfach ins Wort. Wie reagieren Sie darauf?
  5. Irgendwie macht er immer das, was Sie gerade machen. Er übernimmt sogar Ihre Sprechweise. Was soll das?
  6. Er sieht Sie im Gespräch nur selten direkt an. Seine Augen wandern unruhig durch den Raum. Das ist ein Zeichen dafür, dass ...?
  7. Er spricht die ganze Zeit über seine Ex. Sie scheint ihm ziemlich übel mitgespielt zu haben. Was schließen Sie daraus?
  8. Beim Abschied sagen Sie ihm, dass Ihnen das Treffen gut gefallen hat. Als er nicht wirklich darauf antwortet, fragen Sie, ob er Sie wieder anrufen wird. Er nickt und sagt, dass er leider, leider ganz schnell los muss. Was hat das zu bedeuten?
  9. Sie haben sich schon ein paar Mal getroffen und eigentlich lief alles ganz vielversprechend. Dann ändert sich sein Verhalten und er reagiert irgendwie ausweichend. Was tun Sie?

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