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Flirten für Anfänger – in sechs Schritten
Flirten für Anfänger – in sechs Schritten (Kategorie: Flirtblog)
Step by Step zum Flirterfolg. Aber Sie wissen ja: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...

Manche Singles glauben, sie müssten nichts anderes tun als einfach nur warten. Eines Tages wird schon die Richtige / der Richtige kommen. Rein zufällig, versteht sich. Dummerweise warten solche Singles nicht selten ein Leben lang – und nichts passiert.

Aber kein Problem, selbst absolut Schüchterne lernen in sechs Schritten, wie es klappt mit dem Flirt.  

Studien haben ergeben, dass Frauen, die in einer Bar an der Theke sitzen, nett gekleidet sind und einen offenherzigen Eindruck machen, sehr viel öfter pro Stunde angesprochen werden als passive Frauen, die lustlos in der Ecke stehen. Für Männer dürfte in etwa das Gleiche gelten, aber in diesem Fall kommt noch ein besonderes Handicap hinzu. In unserer Kultur, ja eigentlich weltweit, hat es sich eingebürgert, dass der Mann die Frau anspricht, nicht umgekehrt. Das bedeutet: Das "starke Geschlecht" hat noch schlechtere Karten, sollte sich der Betreffende nicht ins Partyleben stürzen. So, das hätten wir geklärt. Leider ergibt sich hier ein Problem. Die Frage, die sich viele stellen, lautet: Wie flirtet man? Oder: Läuft ein Flirt nach bestimmten Kriterien ab? Glücklicherweise haben zig Wissenschaftler eine Antwort auf letztere Frage gefunden. Ach übrigens, die Antwort lautet: Ja. Und so sieht das Ganze verkürzt aus (die folgende Liste stammt aus der Augsburger Allgemeine):

1. Ein Blick sagt mehr als 1.000 Worte. Es gilt die Faustformel: Je öfter sich ein Blickwechsel mit jemandem ergibt, desto mehr Sympathie scheint vorzuliegen. Bedenken Sie: Bereits innerhalb von 150 Millisekunden entscheidet unser Gehirn, ob wir jemanden anziehend, uninteressant oder abstoßend finden. (Genauer gesagt, die Zentren im limbischen System.) Daher ist der Blickwechsel ein wichtiges Indiz. Noch ein Tipp: Wenn man jemanden reizvoll findet, schaut man ihn an, dann kurz weg, dann fixiert man ihn wieder. Das Ganze geschieht unbewusst.

2. Manche ziehen sich stundenlang mit Blicken aus und gehen irgendwann getrennt nach Hause. Um eine solche im Nachhinein qualvolle Situation ("Ach, hätte ich doch nur…") zu vermeiden, sollten Sie den nächsten Schritt gehen. Er heißt: Entfernungsverkürzung. Das heißt, einer der beiden muss die Nähe zum anderen suchen. Wer in zehn Metern Entfernung zur Salzsäule erstarrt, darf sich nicht wundern, dass es nicht vorangeht. Am besten ist es, wenn Sie sich von der Seite annähern. Laufen Sie nicht frontal auf Ihren Flirt zu, das kann etwas zu tough rüberkommen.

3. Der nächste Schritt ist gewöhnlich Angst auslösend. Das Ansprechen steht auf dem Programm. Hier spielt die Furcht vor der Abweisung eine große Rolle. Diese Furcht muss einer der beiden überwinden. Man sollte sich bewusst machen: Es kann eigentlich nichts schiefgehen, weil man sich vorher via Körpersprache schon signalisiert hat, dass man sich gegenseitig attraktiv finden. Also, atmen Sie tief durch, und dann eröffnen Sie einen netten Small Talk. Ein "Hallo, ich bin…, wer bist du?" reicht schon aus. Ihr Flirtpartner wird sich ebenfalls darum bemühen, ein Gespräch in Gang zu bringen.

4. Suchen Sie Gemeinsamkeiten. Das verbindet. Aber nicht das Gespräch vorher im Geiste vorausplanen. Das nimmt der Unterhaltung ihre Natürlichkeit und Spontaneität. Während des Small Talks müssen Sie Ihre positiven Emotionen, für die natürlich Ihr Gesprächspartner verantwortlich ist, zeigen können. Hierzu gehört auch, dass man ein authentisches Lächeln verschenken kann. Wenn dies nicht der Fall ist, darf man im Alltag ruhig das Flirten üben. Hierzu gibt es viele Möglichkeiten.

5. Körpersprache einsetzen. Tipps für Frauen: Wenn Sie Ihrem Partner zu verstehen geben wollen, dass Sie Interesse haben, dann senden Sie typisch feminine Signale, etwa: Mit der Hand durch die Haare streichen, Kopf schräg legen, Schokoladenseiten zur Geltung bringen und so weiter. Tipps für Männer: Brust raus, Bauch rein; selbstsicher stehen, offene Mimik und Gestik zeigen, ausladende Gesten dürfen das, was sie sagen, unterstreichen.

6. Körpersprache des Gesprächspartners spiegeln. Studien haben ergeben, dass wir die Körpersprache von Mitmenschen, die wir mögen, nachahmen. Das heißt, wenn Sie aktiv Sympathie herstellen wollen, konzentrieren Sie sich auf's Spiegeln. Zum Beispiel so: Ihr Partner greift zum Glas und trinkt, sie tun es ihm gleich. Er sagt Ihnen etwas ins Ohr, Sie kommen ihm entgegen. Er lehnt sich zurück, sie ebenso. All das muss natürlich professionell und häppchenweise eingestreut werden. Übung macht den Meister.  

Fazit: Es gibt keine perfekte Anleitung zum Flirten. Die jeweilige Situation, in der man sich befindet, erfordert vielleicht spezielle Abfolgen. Das heißt, Sie müssen eventuell eine Stufe auslassen, anders gesagt, überspringen.


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