Studien bestätigen, dass hormonelle Vorgänge anscheinend doch sehr stark die Partnerwahl beeinflussen.
Bekanntlich lässt ein hoher Testosteron-Spiegel Männer reizend aussehen. Ein echter Brad-Pitt-Effekt. Nun wurden ähnliche Tests bei Frauen durchgeführt. Erstaunliches kam dabei heraus.
Was Männer mit hohem Testosteron-Spiegel draufhaben, können Frauen mit einer gehörigen Portion Östradiol schon lange: attraktiv erscheinen, mehr Affären erleben und – im Gegensatz zu den Macho-Männern – auch längere Beziehungen praktizieren. Gefunden habe ich eine entsprechende Studie auf n-tv.de (19.02.2009).
Tja, anscheinend ist das Hormon Östradiol ein "Weiblichkeits-Macher". "Es ist seit langem bekannt, dass hohe Östradiol-Werte bei Frauen mit einer erhöhten Fruchtbarkeit einhergehen. Dass der Einfluss des Sexualhormons auch die Attraktivität von Frauen mitbestimmt sowie deren Selbsteinschätzung diesbezüglich, ist das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie", fasst Frauenarzt Klaus König die betreffende Untersuchung von Kristina Durante (Universität Texas) zusammen.
In dieser Studie erforschte man 52 Frauen zwischen 17 und 30 Jahren, genauer gesagt, deren Speichel. Dabei wurde berücksichtigt, ob sich die Probandinnen gerade vor oder nach der Eisprung-Phase befanden. Erfasst wurde auch das Beziehungs- und Sexualleben sowie die Bereitschaft zu einem One-Night-Stand beziehungsweise Seitensprung.
Tatsächlich schätzten sich – und das war schon interessant genug – die Versuchspersonen mit erhöhtem Östradiol-Wert als attraktiv ein. Nebenbei erwähnt, sie wurden auch von anderen so gesehen, waren also attraktiv (wahrscheinlich sind sie es auch noch heute). Wenn eine Probandin angab, einem Seitensprung gegenüber nicht abgeneigt zu sein, konnte man tatsächlich wiederum nachweislich auf einen erhöhten Hormonspiegel schließen.
Diese Studie verdeutlicht wieder einmal, dass hormonelle Vorgänge anscheinend doch sehr stark die Partnerwahl beeinflussen, von der Flirtbereitschaft im Allgemeinen ganz zu schweigen.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass das hier besprochene Sexualhormon eine wichtige Voraussetzung für die Fruchtbarkeit bei Frauen ist. Östradiol regt das zyklische Wachstum der Gebärmutterschleimhaut an. Dies ist für die Aufnahme einer befruchteten Eizelle unbedingt notwendig.
Aber Östradiol hat noch andere Funktionen: ein hoher Spiegel lässt Körperpartien wie die Brüste, Finger oder Ohren symmetrischer aussehen. Der oben erwähnte Karl König kommt zu dem Schluss: "All dies sind Faktoren, die Männer allgemein als attraktiv erachten."
Wenn das mit den Östrogenen so stimmen würde, müsste aber auch die fülligere Frau immer bessere Karten haben, denn da überwiegt immer das Östrogen schon von Natur aus. So ganz pauschal kann man das wohl nicht sehen.
Aber ich denke schon, daß Macho und Vollweib immer attraktiver wirken. Die Natur stellt wohl immer den Vermehrungstrieb vor die Liebe. Und die Liebe ist ja wohl ein "Luxus", den sich nur die Menschen leisten. Ein bisschen Darwinismus spielt da sicher mit. Der Mensch ist nunmal auch hormongesteuert und offensichtlich nicht nur von den Eigenen.
Ich les wohl nicht richtig?!?
Wie kann man von einer Studie sprechen, wenn lediglich 52!!! Frauen untersucht wurden? Soll das etwa aussagekräftig sein?
Wahrscheinlich soll diese Studie den Oestradiolmarkt in den USA ankurbeln?! Viele Pharmakonzerne geben Studien in Auftrag mit der Auflage, auf eine ganz gezielte Art zu forschen, so dass ihr Wunschresultat belegt werden kann. Geld beherrscht noch immer die Welt, leider!
Ob gerade mal 52 Frauen mit einem Altersschnitt von 23-24 Jahren, also einem Alter, in dem ohnehin normalerweise die Hormone auf dem Höchststand sind, repräsentativ für "uns alle" sein sollen und können?
Und sooo neu und "erstaunlich" sind die Ergebnisse nun auch nicht!
Viel interessanter wäre es, zu erfahren, wie es denn aussieht, wenn frau sich der Menopause nähert oder mittendrin ist: Sind wir dann durch die Bank weniger attraktiv? Und zwangsläufig weniger sexuell aktiv?
Das praktische Leben zeigt oft das Gegenteil..
Machen wir uns los von diesen Forschungen und leben wir besser unser wahres Selbst – authentisch, lebensfroh, die Neugier und Offenheit bewahrend.
Dann dürfte eine Frau JEDWEDEN Alters für einen ebenso offenen Mann attraktiv sein – und bleiben!
Liebe Ulrike,
Ihren Kommentar, besonders der letzte Abschnitt, finde ich wunderbar und möchte ihn bestätigen.
Ach wie interessant es zu erfahren , das ein Rad endlich erfunden ist
… Tatsächlich gibt es im Leben zu viel unterschiedlicher Geschmäcker – wie Sand am Meer !
Was für einen Mann pure Erotik ist-für den anderen ist nur abstossend ! Apropos Testosteron – alleine die markante optische Merkmale reichen lange nicht aus um Erfolg zu haben! Wenn ein Mann einen leeren Kopf hat, dann wird auch ein stark ausgeprägter Unterkiefer nicht weiter helfen
Also muß nun auch mal meinen Senf dazugeben,
ich bin ein bisschen mehr Frau und schon 54 Jahre alt oder jung? *lach*, also ich fühle mich attraktiv und kann meinen Sex viel besser geniessen als früher…..
Eigentlich weiss man schon auch in der Praxis, dass das Oestradiol eben nicht Lust- u. Attraktionsfördernd, sondern der wahre Lustkiller für die Frau ist . Testosteron ist seit eh u. je auch bei Tieren DAS Hormon das die Sexualität steuert und zwar in beiden Geschlechtern. Den Unterschied merkt man, wenn man diese 52 Frauen an drei Pillen aussetzen würde: Die normale Oestrogenpille, eine Gestagenpille u. Testosteronpflaster. Die mit der normalen Verhütungspille werden sofort faul, nehmen zu u. bekommen Migräne. Die mit Testosteron werden "Jägerinnen". Probieren vor studieren!
das ist völliger quatsch. der testosteronspiegel ist bei allen männern annähernd gleich, und auch altersunabhängig (von männlichen kindern und präfinalen männern abgesehen.) entscheidend ist was genetisch gesteuert am zielorgan und somit jeder einzelnen körperzelle geschieht. bei frauen ist das mit den hormonen etwas komplizierter aber im grundsatz gleich.
schade eigentlich, wie einfach wäre es könnte ich mir einfach ein fläschchen testosteron einverleiben.
vor allem wäre eliteparter dann überflüssig. oder was wäre wenn alle hormone schlucken würden, wären dann alle menschen attraktiv? jeder will jeden? cool.