Einmal Amor sein und die Freunde miteinander verkuppeln: Frau und Mann im Gespräch bei Freunden

Freunde verkuppeln: So gelingt es

von ElitePartner Redaktion , 23. April 2009

Freunde werben Freunde. Bei Verlagen floriert so das Abogeschäft. Der eine wirbt und bekommt eine Kaffeemaschine, der andere wird geworben und Leser des Lieblingstitels. Warum das funktioniert: Empfehlungen der Freunde sind glaubhaft. Aber taugt virales Marketing auch in der Liebe? Kennenlernen offline - ein kleiner Ratgeber.

Risiken und Nebenwirkungen

Anders als beim Empfehlen eines x-beliebigen Produkts lauern im Empfehlen von potenziellen Partnern Gefahren. Zum Beispiel diese: Was, wenn die beiden sich nicht ausstehen können? “Du glaubst ernsthaft, dass DER gut genug für mich ist?” Was, wenn der eine sich verliebt und der andere nicht? Muss man dann den Tröster spielen, der den Schmerz verursacht hat? “Hättet ihr mir DEN bloß nie vorgestellt!” Und – vielleicht das schlimmste Szenario – was, wenn das Paar glücklich ist. Für kurze Zeit. Und sich dann bei der Trennung streitet und man Partei ergreifen muss: “Auf wessen Seite stehst Du eigentlich?” Aber keine Sorge, diese Risiken sind tragbar, denn der Gewinn ist groß: Statt Kaffeemaschine winkt ein glücklich verliebtes Paar. Und vielleicht die Auszeichnung zum Amor des Jahres.

Schweigen und vorstellen

Marianne hielt nichts davon Freunde zu verkuppeln: “Ich habe doch keine fremde Hilfe nötig!” pflegte sie zu sagen. Deshalb befolgten ihre Freunde auch die goldene Kupplerregel und erzählten nichts von ihren Plänen. Marianne ging ahnungslos auf eine Party, wurde Alexander vorgestellt und – war verliebt. Die beiden sind seit fünf Monaten ein Paar.

Einen lässigen Anlass schaffen bei Verkupplungsversuchen

Lädt ein Pärchen zum Dinner und es tauchen nur zwei Gäste auf, fällt spontan das Sprichwort mit dem Zaunpfahl und dem Winken ein. Das Paar in spe riecht den Braten natürlich sofort, fühlt sich unter Druck gesetzt und beobachtet. Viel besser: Eine große Party, ein Essen mit vielen Gästen, ein Ausgehabend. Die Atmosphäre ist locker genug, um ein Kennenlernen zu beginnen ohne sich auf dem Präsentierteller zu fühlen.

Freunde verkuppeln: Wer passt zu wem?

“Jonas ist Single? Mensch, Ina doch auch. Die bringen wir mal zusammen.” Äh, nein. Ein paar Gemeinsamkeiten sollten die beiden Singles verbinden sonst bleibt es bei einer Freundschaft zwischen Mann und Frau. Der Status ” ledig ” in der Steuererklärung reicht nicht. Schließlich möchtest du einer glücklichen Verbindung auf die Sprünge helfen und keinen Notstand beenden. À propos Gemeinsamkeiten: Die darfst du beim Vorstellen gern erwähnen. Dann müssen die beiden sich nicht durch langweilige Small-Talk-Fragen quälen, bis sie herausfinden, dass sie beide schwedische Krimis lieben oder Berner Sennhunde. Ähnliche Bindungsabsichten sollten die beiden übrigens auch haben: Wer versucht, Womanizer und Singlefreundin mit Kinderwunsch zusammen zu bringen, darf sich spätestens nach ein paar Wochen nicht über beschwerende Telefonanrufe wundern. Frisch Getrennte sind kein geeignetes Kupplungsmaterial. Das wäre nicht fair gegenüber dem zweiten Part der Kupplungsaktion. Respektiere eine gewisse Trauerphase – auch wenn du das traurige Gesicht deiner Freundin am liebsten sofort mit einem verliebten Lächeln kurieren möchtest.

Du bist nur die Zündung

Es hat gefunkt? Prima. Dann leite jetzt deinen Rückzug ein. Denn das Liebesleben deiner Freunde ist keine Telenovela, die du live verfolgen kannst. Du warst der Anzünder, der das Feuer entfacht hat. Urheberrechte für diese Liebe hast du deshalb keine. Was erlaubt ist: Du darfst dir anerkennend auf die Schulter klopfen.

Tipp für Singles

Das Schöne an Freundeskupplungen: Eine gewisse Grundsympathie ist gewiss. Du musst keine Angst haben, dass ein Freak vor dir steht, schließlich mögen deine Freunde den Menschen. Und guten Freunden gibt man keine Freaks. Er oder sie trägt quasi das Gütesiegel: Getestet und gut für Dich befunden.