Trennungsschmerz tut weh: Frau sitzt einsam am Küchentisch

Trennungsschmerz – mit diesen 11 Tipps werden Sie ihn endlich los

von: ElitePartner Redaktion , 14. März 2019

Trennungsschmerz raubt alle Energie: Der Appetit ist weg. Das Nervenkostüm ist dünn, das Lachen fällt schwer. Wer von einer geliebten Person Abschied nehmen muss, steht meist zunächst vor einer Wand aus Emotionen, die einen hilflos und machtlos zurücklassen. Doch so aussichtslos und unerträglich sich Ihre Situation zunächst auch anfühlen mag: Das bleibt nicht immer so. Lesen Sie hier unsere Handlungsempfehlungen, wie Sie den Kummer und die Sorgen bewältigen können.

1. Akzeptieren Sie die Trennung, um den Schmerz zu überwinden

So kräftezehrend und unangenehm es auch ist: Eine Trennung schmerzt. Vor allem, wenn Sie die Person sind, die verlassen wurde. Doch nur durch den Schmerz können Sie wirklich Ihren Ex-Partner wirklich loslassen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und gestehen Sie sich diese Gefühle und den Verlust des geliebten Menschen ein – sie gehören zum Prozess dazu, sich von jemandem zu lösen. Versuchen Sie nicht, mit Bitten oder Drohungen, Ihren Ex zurückzugewinnen, sondern respektieren und akzeptieren Sie seine Entscheidung.

2. Stellen Sie sich dem Trennungsschmerz

Nach einer gescheiterten Beziehung warten die verschiedensten Emotionen auf Sie. Trauer kann in Wut umschlagen, diese wiederum kann sich mit Momenten ablösen, in den Sie sich stark und überlegen fühlen. Kurz darauf geht es Ihnen vielleicht wieder schlecht und Sie vermissen Ihren Liebsten schmerzlich. Diese Achterbahn der Gefühle ist völlig normal und spiegelt die verschiedenen Liebeskummerphasen wider, die Sie durchlaufen. Lassen Sie die Gefühle daher zu und versuchen Sie nicht, sie zu unterdrücken. Nachsichtigkeit mit sich selbst ist hier oberstes Gebot.

3. Distanzieren Sie sich von Ihrem Verflossenen

Keine Nachricht, keine Anrufe und erst recht keine Treffen – um Trennungsschmerzen überwinden zu können, hilft vor allem eins, und das ist Abstand. Löschen Sie zum Beispiel seine/ihre Telefonnummer oder entfreunden Sie sich in den sozialen Medien. So ist die Versuchung kleiner, in schwachen Momenten nicht doch den Kontakt zu suchen. Vergessen heißt hier das Zauberwort.

Außnahme: Schwierig ist dies natürlich, wenn Sie eine Trennung mit Kind überwinden müssen – in diesem Fall versuchen Sie, den Kontakt (zumindest zunächst) einzig auf den Informationsaustausch und die Organisation bezüglich der Kinder zu beschränken.

4. Widmen Sie sich weiter Ihrem Alltag

Haben Sie die Trennung noch nicht verkaftet? Dann können feste Ankerpunkte im Tagesablauf für Sicherheit sorgen. Durch die wiederkehrende Routine wie zum Beispiel das Ausüben Ihres Berufes können Sie zum einen emotional auf Autopilot stellen, zum anderen verlieren Sie nicht den Bezug zu Ihrem Leben und Ihrer Umwelt. Auch ein Tagesplan in Form einer Checkliste mit Punkten, die Sie sich für jeden Tag vornehmen und an denen Sie sich entlanghangeln, kann hilfreich sein. Und: Beachten Sie, ausreichend zu essen und zu trinken – Sie benötigen jetzt besonders viel Kraft und Energie.

5. Lenken Sie sich ab und treiben Sie Sport

Geben Sie Trübsal keine Chance, sondern nehmen Sie sich in Ihrer Freizeit Dinge vor, die Sie schon immer einmal machen wollten oder powern Sie sich aus. So entkommen Sie den Trennungsschmerzen. Gehen Sie zum Beispiel mit Freunden aus, suchen Sie sich ein neues Hobby oder widmen Sie sich Ihrer Fitness. Dass Sport tatsächlich hilft, hat auch einen psychologischen Hintergrund. In Zeiten des Herzschmerzes schüttet Ihr Körper das Stresshormon Cortisol aus, das dazu beiträgt, dass Sie sich schlecht fühlen. Vor allem durch Ausdauersport wird Cortisol abgebaut und Dopamin und Serotonin aufgebaut – Hormone, die für Glücksgefühle zuständig sind und Sie zumindest zeitweise in eine bessere Stimmung versetzen werden.

Übrigens: Lebensmittel wie Bananen, Fisch, Hafer und Eier beeinflussen die Produktion von Serotonin und Dopamin positiv.

6. Wagen Sie Veränderungen gegen den Trennungsschmerz

Gerade, wenn das Leben durch ein Liebesaus in eine Schräglage gerät, wünschen sich viele Menschen eine Zäsur von ihrem alten Leben. Sie wollen einen Neuanfang nach der Trennung ansteuern. Dies zielt nicht nur auf die Liebessituation ab, sondern betrifft auch sie selbst und ihr Umfeld. Nicht nur markiert ein Umstyling symbolisch das neue Ich, sondern auch das komplette Umstellen der ehemals gemeinsamen Wohnung kann befreiend wirken.

7. Geben Sie sich Zeit und lösen Sie sich in kleinen Schritten

Je intensiver eine Beziehung war, desto mehr können Sie das Gefühl haben, die Trennung nicht zu verkraften. Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, sondern verarbeiten Sie die Trennung in kleinen Schritten. Sie könnten sich zum Beispiel sagen: „Heute nehme ich mir vor, zwei Stunden lang jeden Gedanken an den Ex aus meinem Kopf zu verbannen. Danach darf ich wieder leiden, aber in diesen zwei Stunden versuche ich, im Hier und Jetzt eine Aktivität zu genießen, die nichts mit ihm/ihr zu tun hat.“ Haben Sie das geschafft, können Sie sich mit jedem Mal eine etwas längere Zeitspanne vornehmen. Setzen Sie sich zunächst kleine Ziele und belohnen Sie sich anschließend für jede Etappe, die geschafft ist.

8. Kosten Sie Momente des Glücks statt Trennungsschmerzen aus

Es wird sie geben – die Momente im Alltag, in denen es Ihnen plötzlich gut geht, Sie erstmals wieder Kraft und Aufwind spüren und die Motivation haben, sich vorwärts zu bewegen, statt auf der Stelle zu treten. Auch wenn diese Momente vielleicht nicht von Dauer sein werden: Genießen Sie sie! Sie sind der erste Beweis dafür, dass Sie schon ein gutes Stück vorangekommen und auf einem guten Weg sind, den Liebeskummer erfolgreich zu überwinden.

9. Stellen Sie sich dem Alleinsein

In diesem schmerzlichen Abschnitt empfinden viele Menschen ein Gefühl der Leere – schließlich haben sie einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Zeit mit dem Verflossenen verbracht. Doch nur wer auch mit sich selbst gut auskommt, ist in der Lage, eine gesunde Beziehung zu führen. Verbringen Sie ganz bewusst Zeit mit sich selbst und füllen Sie diese mit schönen Aktionen und Unternehmungen – so werden Sie sich selbst wieder besser kennenlernen und gestärkt und reifer aus der Situation hervorgehen. Lächeln Sie sich selbst im Spiegel an und sagen Sie sich, dass Sie einzigartig und genug sind – schließlich sind Sie der Hauptakteur in Ihrem Leben.

10. Vertrauen Sie sich Freunden oder einem Tagebuch an

Geteiltes Leid ist halbes Leid – deshalb tut es gut, sich mit vertrauten Personen über Trennungsschmerzen auszutauschen. Ob Sie das mit Freunden tun oder in Internetforen mit fremden Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie Sie: Der Austausch macht den Kopf frei und zeigt Ihnen gleichzeitig, dass Sie nicht allein sind. Auch können Sie Ihre Gedanken zum Beispiel in einem Tagebuch aufschreiben und dort alles loswerden, was Sie belastet und beschäftigt. Letzteres ist auch für die Rückschau gut: Wenn Sie nach einiger Zeit ältere Einträge lesen, können Sie sich darüber freuen, inzwischen vielleicht schon an einem viel weiteren Punkt zu stehen.

11. Holen Sie sich professionelle Hilfe

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie die Trennung nicht verkraften und überhaupt nicht mehr in der Lage sind, Ihr Leben zu bewältigen, kann es helfen, einmal mit jemandem zu sprechen, der mit einer neutralen Sichtweise auf die Situation blickt und Ihnen professionelle Tipps geben kann, um gegen den Trennungsschmerz anzukämpfen. Vielleicht sitzt der Ursprung der Sorgen aber auch viel tiefer und das Beziehungsende ist nur der Auslöser für etwas, was schon länger für Unruhe und Unsicherheit in Ihnen sorgt? In dem Fall können Sie darüber nachdenken, sich langfristig Hilfe zu suchen und eine Therapie zu machen, in der Sie aufarbeiten, was genau Sie verunsichert und warum Sie bestimmte Verhaltensweisen zeigen.

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