Babyfüsse als Bild für die Frage: "Bereit für ein Baby?"

Sind Sie bereit für ein Baby? Die Kinderwunsch-Zwickmühle

von: ElitePartner Redaktion , 15. Februar 2018

Das ist doch Manuela. Mit einem Kinderwagen? Claudia wusste gar nicht, dass Manuela ein Baby hat. Was hat Manuela doch für ein Riesenglück. Dabei hat sie doch früher immer gesagt, sie will keinen Mann und keine Kinder. Das Leben ist so ungerecht. Hätte Claudia doch nur einen Partner, der bereit für ein Baby ist. Schließlich wird sie dieses Jahr 35.

Wenn Frauen nur noch Schwangere und Kinderwagen um sich herum registrieren, dann sind ihre Hormone eindeutig auf Fortpflanzung eingestellt. Wenig Anderes hat noch Platz im Kopf als die ständigen Gedanken, wann es endlich mit dem eigenen Nachwuchs klappt. Doch wie sieht es bei Ihnen aus? Machen Sie den „Bereit für ein Baby“-Test am Ende des Artikels.

Bereit für ein Baby: Wenn sich die Biologie Bahn bricht

 Nicht nur die ambivalenten Gefühle vieler junger Frauen in Bezug auf die seltsame Verwandlung frischgebackener Eltern sorgen für Verwirrung. Auch das Berufsleben und die Einstellung vieler Männer haben großen Einfluss, sprich: Partner, stehen dem Wunsch nach einem eigenen Kind häufig länger entgegen, als es aus medizinischer Sicht sinnvoll wäre. Sie sind bereit für ein Baby. Ärzte halten ein Alter von 19 bis 24 Jahren bei Frauen für optimal, um ein Kind zu bekommen. Ab 25 Jahren nimmt die Zahl gesunder Eizellen bereits ab, die Fruchtbarkeit sinkt, die Gefahr von Frühgeburten, Erbkrankheiten und Fehlbildungen steigt.

Bereit für ein Kind? Beruf und Biologie – oftmals ein Dilemma

Es sind vor allem die heutigen Lebensbedingungen, die dem biologisch idealen Zeitpunkt zum Kinderkriegen oftmals widersprechen. Anfang bis Mitte 20 hat eine gebildete Frau höchstens einen Studienabschluss in der Tasche, aber nur selten Berufserfahrungen gesammelt. Und gerade wenn es ihr gelingt, einen guten Job zu ergattern und ihre Karriere zu starten, erinnert die Biologie an ihr Recht. Viele Frauen fühlen sich in dieser jungen Lebensphase alles andere als bereit für ein Baby.

Gleichaltrige Frauen mit einer Berufsausbildung stehen in dieser Lebensphase häufig schon einige Jahre im Berufsleben und sehen dem Gedanken an Familiengründung dadurch deutlich entspannter gegenüber. Die soziale Absicherung ist ein nicht zu unterschätzendes Hindernis für viele junge Frauen, für ein Kind bereit zu sein. Sich allein auf den Partner als Versorger einer Familie zu verlassen, entspricht weder unserem Zeitgeist der Selbstverwirklichung von Frauen noch der Realität angesichts vieler Alleinerziehender.

Zögerliche Bereitschaft für ein Baby bei Männern

Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind 60 Prozent der 25- bis 34-jährigen Männer kinderlos, der Großteil gewollt. Kein Wunder, stehen Ausbildung und Karriere in dieser Altersgruppe häufig an erster Stelle. Und auch die Biologie macht Männern keinen Strich durch die Rechnung. Schließlich nimmt ihre Zeugungsfähigkeit in der Regel erst mit 35 Jahren langsam ab. Nicht selten gehen dadurch viele Beziehungen in die Brüche, wichtige Jahre für eine Frau, deren biologische Uhr immer lauter tickt. Begegnet ihr in dieser Lebensphase ein geeigneter Partner, der sich ebenfalls Familie wünscht, fördert das die Bereitschaft für ein Baby ungemein.

„Bereit für ein Baby?“-Test: Das sagt die Statistik

 Die Bereitschaft wächst bei vielen Frauen meist erst spürbar, wenn sie den aus medizinischer Sicht optimalen Zeitpunkt vor dem 25. Lebensjahr schon hinter sich lassen. Gerade der 30. Geburtstag ist für viele Frauen ein Stichtag, um den Kinderwunsch offensiv anzugehen, wenn es nicht schon vorher geklappt hat.

Die Zahlen des Statischen Bundesamtes bestätigen den Trend, dass sich das Alter der Frauen bei der Geburt ihrer Kinder immer weiter nach hinten verlagert. Bekam 1970 eine Frau statisch betrachtet mit 24 Jahren ihr erstes Baby, stieg das Alter der Mütter, die bereit für ein Baby waren, bis zum Jahr 2013 auf 29,3 Jahre. Zwei Jahre später, bei den letzten bisher vorliegenden Zahlen von 2015, betrug das Durchschnittsalter bereits 29,6 Jahre.

Jede fünfte Mutter in Deutschland ist inzwischen älter als 35, wenn sie ihr erstes Kind zur Welt bringt. Damit liegt die Bundesrepublik im europäischen Mittel. Noch deutlich später bereit für ein Kind sind die Spanierinnen und Italienerinnen mit 34 beziehungsweise 33 Jahren. In Rumänien und Bulgarien gibt es mit je zwölf Prozent die wenigsten Erstgebärenden über 35 Jahre.

Bereit für die Veränderungen durch ein Baby?

 Ein Kind verändert viel – nicht nur für das Leben von Mutter und Vater, sondern auch für die Partnerschaft. Für die junge Mutter verändert sich alles. Sie fühlt sich spätestens ab dem Tag der Geburt permanent verantwortlich für ihr Kind, ordnet ihr Leben neu.

Für Männer hat ein eigenes Kind naturbedingt nicht so weitreichende Auswirkungen, zumindest nicht auf seinen Körper. Selbst wenn er die komplette Elternzeit übernimmt und sich ums Wickeln und die Wäsche kümmert, die Geburt des Kindes muss die Frau selbst bewältigen und die Zeit des Mutterschutzes bindet sie mehr oder weniger radikal von einem Tag auf den anderen ans Haus. Je mehr sie sich auf das Kind freut und innerlich bereit ist für ein Baby, desto leichter fällt ihr diese Umstellung – Stillen, Schlafentzug und ständige Bereitschaftsdienst in puncto Kind inklusive. Die Frau hat auf einmal eine Siebentage-Woche im Drei-Schicht-System zu leisten. Feierabend, Freizeit, Wochenende und Urlaub in dem Sinne, wie ihn Kinderlose kennen, existieren mit einem Baby zumindest in der Anfangszeit nicht mehr. Sind Sie bereit für ein Baby, nehmen Sie diese Veränderungen in Kauf. Sind Sie sich dennoch unsicher, können Sie auch unseren „Bereit für ein Baby“-Test am Ende des Artikels machen.

Unterstützung hebt Bereitschaft zur Geburt

 Wer sich auf die Unterstützung von Eltern, Schwiegereltern und/oder Geschwistern bei der Kinderbetreuung verlassen kann, spürt eine große Entlastung. Frauen sind dann auch eher bereit für ein Baby. Es geht vor allem um das schnelle Einspringen, wenn der Babysitter absagt, die junge Mutter selbst einen Arzttermin hat oder gar krank wird. Eine permanente Beanspruchung durch das Baby lässt sich leichter meistern, wenn der für Sie richtige Zeitpunkt gekommen ist und Sie voll hinter Ihrer Entscheidung stehen.

Finden Sie mit dem Test heraus, ob Sie bereit für ein Baby sind

 

  1. Wie würden Sie die Zukunftsperspektiven Ihrer Beziehung beschreiben?
  2. Ein Langstreckenflug. Ausgerechnet in Ihrer Reihe sitzen zwei kleine Kinder und nörgeln die ganze Zeit. Die Mutter ist offensichtlich überfordert.
  3. Sind Sie leicht aus der Ruhe zu bringen?
  4. Wohin würden Sie am Liebsten in Ihrem nächsten Urlaub fahren?
  5. Gute Freunde haben ein Baby und erzählen Ihnen bis ins Kleinste, was es alles schon kann. Wie finden Sie das?
  6. Wie läuft es denn im Job? Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Karriere für ein Kind zumindest kurzzeitig zurückzufahren?
  7. Sie sollen auf Ihren siebenjährigen Neffen aufpassen, aber das Wetter ist mies. Was unternehmen Sie?
  8. Wüssten Sie spontan jemanden, der im Notfall auf Ihr Kind aufpassen könnte?
  9. Welcher Aussage stimmen Sie am ehesten zu?
  10. Eine Kollegin schwärmt Ihnen vor, wie schön es auf dem Sommerfest der Kita ihrer Kinder war und wie begeistert sich alle Eltern bei der Vorbereitung engagiert haben. Ihre Reaktion?

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